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20071218
»Spitzentreffen« zwischen FUEV und EBLUL
Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) und das European Bureau for Lesser-Used Languages (EBLUL) trafen kürzlich bei der dänischen Minderheit in Flensburg auf Vermittlung des Sydslesvigsk Forening (SSF), zu einem „Gipfeltreffen" zusammen.
In dem Gespräch ging es um mögliche Kooperationen der beiden europäischen Dachverbände - vor allem im Bereich der Sprachenförderung und der Sprachenpolitik für die kleinen und kleinsten Sprachen Europa. An den Beratungen nahmen der FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen und Vizepräsident Heinrich Schultz sowie FUEV-Generalsekretär Frank Nickelsen teil. Das EBLUL-Präsidium war durch die Präsidentin und Generalsekretärin Neasa Ní Chinnéide (gälisch sprechende Irin), dem Vizepräsidenten Alex Riemersma (Westfriese) und dem Vorstandsmitglied Simon Faber (Dänische Minderheit) vertreten. FUEV-Beauftragter Jan Diedrichsen berichtete über die Aktivitäten auf europäischer Ebene und die inhaltliche Ausrichtung der FUEV im Bereich der Sprachenförderung und Sprachenpolitik, die unter anderem beim letzten Kongress in Tallinn zur einstimmigen Annahme einer „Sprachenresolution" geführt hat.
„Wir haben ein konstruktives Gespräch geführt, und die Stimmung war gut. Es ist kein Geheimnis, dass die Beziehungen zwischen der EBLUL und der FUEV nicht immer einfach gewesen sind, doch ich denke nicht zuletzt nach dem Gespräch in Flensburg, dass wir von alten Streitigkeiten absehen können. Allen Beteiligten war deutlich daran gelegen, eine konstruktive Zusammenarbeit zu beginnen. Unsere Aufgabe als FUEV ist es, als Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa dafür zu sorgen, dass auch der wichtige Bereich der Sprachförderung und eine stringente Sprachpolitik in Europa im Fokus bleibt bzw. dort ankommen. Nicht zuletzt unsere Mitglieder haben uns mehrfach dazu aufgefordert in diesem Bereich mehr Präsenz zu zeigen. Ich hoffe, dass das Gespräch mit der EBLUL der ersten Schritt hin zu einer verbesserten Zusammenarbeit in diesem Bereich sein wird; vor allem mit Blick auf die schwierige Situation der kleinen und kleinsten Sprachgruppen in Europa, die häufig vom Aussterben bedroht sind", erklärte Hans Heinrich Hansen.
Der Bund Deutscher Nordschleswiger und Sydslesvigsk Forening sind sowohl Mitglieder in der FUEV wie auch der EBLUL.
Bild: v.l.n.r.: Neasa Ní Chinnéide, Alex Riemersma, Simon Faber, Hans Heinrich Hansen, Heinrich Schultz, Jan Diedrichsen
20071214
Reformvertrag: Grundrechtecharta wird verbindlich
Nach langem Tauziehen steht der Lissabonner Vertrag vor der Unterzeichnung und die Grundrechtecharta erhält als eigenständiges Dokument rechtlich bindenden Charakter.
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Reform Treaty: Charter of Fundamental Rights becomes binding
After a long struggle the Lisbon Treaty stands before signing and the Charter of Fundamental Rights becomes legally binding as independent document.
Read more about the Charter of Fundamental Rights
European Year of Intercultural Dialogue
The European Union has declared the year 2008 the Year of the Intercultural Dialogue.
Read more about the European Year
Europäisches Jahr des interkulturellen Dialogs
Die Europäische Union stellt das Jahr 2008 unter das Motto des interkulturellen Dialogs.
Lesen sie mehr über das Europäische Jahr
Medien 2008 bei der FUEV im Mittelpunkt
Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) wird 2008 ins Zeichen der Medien stellen. Der Minderheitendachverband beschäftigt sich damit bereits mit dem zweiten Grundrecht aus der Charta der autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa.
Lesen sie mehr über das Mediengrundrecht der FUEV
FUEN focuses on media in 2008
The Federal Union of European Nationalities (FUEN) will focus on the media 2008. This means that the umbrella organization of the minorities is already applying the second fundamental right of the charter of the autochthonous, national minorities in Europe actively.
Read more about FUEN´s Fundamental Right to Media
Conference of the Intergroup in Brussels
40 Members of Parliament, representatives from different EU-member states, representatives from administrative departments and from different European institutions examined the question of the relationship between the "new and old" minorities in Europe on the occasion of a conference in the European Parliament, and the discussion was lively.
Read more about the conference in Brussels
Konferenz der Intergruppe in Brüssel
40 Parlamentsabgeordnete, Vertreter aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, Repräsentanten aus Verwaltungen und von verschiedenen europäischen Institutionen gingen anlässlich einer Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel der Frage über die Beziehungen zwischen den ?neuen und alten" Minderheiten in Europa nach, und es wurde dabei lebhaft diskutiert.
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Minderheiten beteiligen sich an Sprachenkonsultation
Wie im letzten Newsletter angekündigt, haben sich die FUEV und die JEV an der Konsultation zur Mehrsprachigkeit der EU-Kommission beteiligt. Die FUEV hat sich darüber hinaus mit einem Schreiben an den zuständigen EU-Kommissar Orban gewandt.
Lesen sie mehr über die Konsultation und den Brief
Minorities take part in language consultation
As announced in the former newsletter the FUEN and YEN participated in the consultations on multilingualism of the EU-Commission. The FUEN has furthermore addressed a letter to the responsible EU-Commissioner Orban.
Read more about the consultation and the letter
FUEV bewirbt sich um EU-Förderung
Die FUEV hat einen Antrag auf Förderung im Rahmen des Programms Europa für Bürgerinnen und Bürger bei der Europäischen Union gestellt.
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FUEN applies for EU-support
The FUEN has applied for support within the programme Europe for citizens of the European Union.
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Latest news / Meldungen in Kürze:
Sea more - the added value of the minorities - Easter Seminar of the Youth of European Nationalities (YEN)
Meer sehen - Mehrwert der Minderheiten - Osterseminar der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV)
The YEN is developing - Organisational development of the European minority youth organisation
Die JEV entwickelt sich weiter - Organisationsentwicklung der europäischen Jugendorganisation der Minderheiten
FUEN meets with board members of the European Free Alliance
FUEV trifft sich mit Vorstandsvertretern der European Free Alliance
FUEN gathers for board meeting
FUEV trifft sich zur Präsidiumssitzung
20071213
Zwei sehr gute Wochen für die rätoromanische Minderheit in Parlament, Bundesadministration und Exekutive der schweizerischen Eidgenossenschaft
Der Staat tut etwas für seine Minderheiten, aber die Minderheiten tun auch etwas für den Staat
Die Rätoromanen sind als vierte Landes- und offizielle Nationalsprache in der Schweiz anerkannt und geniessen besonderen Schutz und Förderung. Oft liegt jedoch die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen in den Händen einzelner, wichtiger Schlüsselfiguren. Die Erneuerungs- und Bestätigungswahlen im Bundesparlament, des Bundeskanzleramtes und des Bundesrates, der Exekutive haben den Rätoromanen in den letzten zwei Wochen eine noch nie da gewesene Ausgangslage gebracht.
Bereits am 3. Dezember wurde mit Christoffel Brändli ein waschechter Bündner und Rätoromane zum Präsidenten der kleinen Kammer, dem Ständerat des Bundesparlaments in Bern gewählt. Brändli meinte in seiner viersprachigen Ansprache es sei das erste und wohl das letzte Mal, dass ein Bürger aus der kleinen Engadiner Gemeinde Vnà das Amt des Ständeratspräsidenten ausübe.
Am 12. September wurde bereits im ersten Wahlgang Corina Casanova von Ruschein zur Bundeskanzlerin gewählt. Sie ist erst die zweite Frau, welche dieses hohe Amt übernimmt und sie ist die erste Vertreterin der rätoromanischen Schweiz.
Ebenfalls am 12. September wurde Eveline Widmer-Schlumpf als Sprengkandidatin gegen den am rechtspopulistischen Rand der Schweizerischen Volkspartei politisierenden bisherigen Bundesrat Christoph Blocher zur Bundesrätin aufgestellt und gewählt. Trotz intensivem Druck und der Drohung der SVP in die Opposition zu gehen, nahm Frau Widmer-Schlumpf nach einer Bedenkzeit das Amt an. Sie ist in der Vergangenheit stets als Vertreterin der Rätoromanen aufgetreten und hat sich bereits in ihrer ersten Rede in romanischer Sprache für das Vertrauen und die Wahl bedankt.
Die FUEN freut diese aussergewöhnliche Konstellation der Wahl dreier Vertreter der rätoromanischen Bevölkerung in die höchsten Ämter der Eidgenossenschaft sehr und sie wünscht allen viel Erfolg und buna lavur!.
von Andrea L. Rassel, Vize-präsident FUEN
20071213
Der Südschleswigscher Wählerverband im Schleswig-Holsteinischen Landtag
zum Minderheitenbericht 2007
Kiel, 13-12-2007
Es gilt das gesprochene Wort
Tagesordnungspunkt: 42
Drucksache: 16/1730
Anke Spoorendonk:
Der SSW begrüßt, dass wir heute zum zweiten Mal den Minderheitenbericht der Landesregierung in der Mitte der Legislaturperiode diskutieren können. Dies gibt uns nicht nur die Möglichkeit, die Ergebnisse der Minderheitenpolitik zu beurteilen; viel mehr können wir in der verbleibenden Zeit der Wahlperiode auch noch parlamentarische Initiativen ergreifen, die sich aus der Debatte des Berichtes ergeben.
Der Bericht gibt einen guten Überblick sowohl über den aktuellen Stand der Minderheitenpolitik auf Landesebene wie auch über die Entwicklung der vier Minderheiten des Berichts - nämlich der Dänen, der Friesen und der Sinti und Roma in Schleswig-Holstein sowie der deutschen Minderheit in Dänemark. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Organisationen der Minderheiten in einem so genannten Forum die Möglichkeit erhalten, sich zu Problemstellungen ihrer Wahl zu äußern. Dadurch wird der notwendige Dialog zwischen Landesregierung, Landtag und den Vertreterinnen und Vertretern der Minderheiten dokumentiert. mit dem Ziel, ihn weiter zu verbessern.
Aus dem Bericht geht hervor, dass die Minderheitenpolitik ein dynamischer Prozess ist, der stets von neuen Herausforderungen geprägt wird - auch von europäischer Seite. Dem SSW ist es in diesem Zusammenhang wichtig festzustellen, dass die Minderheiten als handelnde Akteure an der Minderheitenpolitik des Landes aktiv mitwirken zum Beispiel in dem neuen Dialogforum Norden oder in den Minderheitengremien des Landtages. Denn genau darum geht es: Wir wollen die Minderheitenpolitik des Landes mitgestalten gemeinsam mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus der Mehrheitsbevölkerung; dies gilt natürliche insbesondere für den SSW.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal klarstellen, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark zwar ein wichtiger Baustein für die Entwicklung der Grenzregion ist und daher für die Minderheiten auf beiden Seiten der Grenze einen hohen Stellenwert hat; sie ersetzt aber keinesfalls die eigentliche Minderheitenpolitik. Das gleiche gilt für die vom Landtag in Auftrag gegebene Kompetenzanalyse „Minderheiten als Standortfaktor im deutsch-dänischen Grenzland“. Wir haben keinen Zweifel, dass die Minderheiten für das Grenzland einen Mehrwert in kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht darstellen; dies alles darf aber nicht ausschlaggebend für die Ausgestaltung der Minderheitenpolitik des Landes sein.
Für den SSW ist entscheidend, dass die Angehörigen der Minderheiten als gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger dieses Landes wahrgenommen werden, sowohl in kultureller wie auch in sprachlicher Hinsicht. Das muss das Ziel der Minderheitenpolitik des Landes sein, und genau daran muss sich die Landesregierung messen lassen. Durch die Rahmenkonvention des Europarates und die europäische Sprachencharta hat die schleswig-holsteinische Minderheitenpolitik verstärkt eine europäische Dimension erhalten, die uns daran erinnert, dass Minderheitenpolitik letztlich mit der UN - Menschenrechtskonvention zusammenhängt. Konkret gilt, dass das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit heute so gut ist selten zuvor. Dennoch gibt es eine Reihe von Problembereichen, die ich gerne ansprechen möchte
So sieht der SSW im Medienbereich große Probleme auf die dänische Minderheit zukommen, da die dänischen Fernsehsender ab 2009 den analogen Betrieb einstellen und die dänischen Programme dann nur noch digital empfangbar sein werden. Dies wird zu einer deutlichen Beeinträchtigung bei dem Empfang des dänischen Fernsehens im Landesteil Schleswig führen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Digitalisierung auch im Kabelbereich zum Ausfall der dänischen Sender führen kann. Dieses Thema haben wir bereits im letzten Jahr hier im Landtag debattiert, wobei wir dankenswerter Weise sowohl die Unterstützung der Landesregierung wie auch die des gesamten Hauses für unseren Antrag erhielten. Ich brauche also nicht zu wiederholen, wie wichtig die freie Empfangbarkeit des öffentlich-rechtlichen dänischen Fernsehens für die dänische Minderheit ist.
Zumal das Angebot des NDR oder das der privaten Anbieter in den Minderheitensprachen des Landes immer noch äußerst gering ist. Ein Gutachten, das die ULR im letzten Jahr für die Landesregierung in Auftrag gab, empfiehlt die Einsetzung einer hochrangig besetzten deutsch-dänischen Expertenkommission, um die medienpolitischen und technischen Handlungsoptionen aufzuzeigen. Aus Sicht des SSW, wäre es wünschenswert, wenn die Landesregierung diesen Vorschlag aufgreifen würde mit dem Ziel, die Bonn-Kopenhagener Erklärungen von 1955 im Medienbereich weiterzuentwickeln. Wir stellen uns also einen deutsch-dänischen Ansatz vor. Zumal diese beiden Minderheitenerklärungen gerade für den Bereich der Medien konkrete Vorgaben machten, worauf aufgebaut werden sollte.
Der SSW hat die neue Möglichkeit für dänischsprachige Ortschilder im Landesteil Schleswig begrüßt. Bei der Frage der dänischsprachigen Schilder, die natürlich nicht zuletzt mit Rücksicht auf die Situation in Sønderjylland sehr sensibel angegangen werden muss, geht es vor allem um eine kulturelle Anerkennung der dänischen Minderheit vor Ort. Daher müssen jetzt die Angehörigen der dänischen Minderheit gemeinsam mit ihren Nachbarn entscheiden, ob ihre Gemeinde oder ihre Stadt zukünftig auch in dänischer Sprache ausgeschildert werden soll. In Flensburg wird man schon ab dem nächsten Jahr eine zweisprachige Beschilderung einführen. Anderswo - zum Beispiel in Schleswig - begnügt man sich erst einmal mit einer dänischen Beschilderung an öffentlichen Gebäuden. Aber auch hier ist ein dynamischer Prozess in Gang gesetzt worden, der von der Landesregierung, vom Landtag und von den Minderheiten selbst aktiv begleitet werden muss.
Wir kommen auch bei diesem Minderheitenbericht nicht umhin, auf die finanzielle Gleichstellung der dänischen Minderheit einzugehen. Mit dem Beschluss, ab dem 1. Januar 2008 wieder das gleiche für die Schulkinder der dänischen Schulen wie für die Kinder der öffentlichen Schulen zu zahlen, hat die Landesregierung eine der wichtigsten Forderungen hinsichtlich der finanziellen Gleichstellung der Minderheit erfüllt. Das ist natürlich aus minderheitenpolitischer Sicht ein positives Signal. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass diese Gleichstellung seit 1998 ausgesetzt war.
Der gleiche politische Wille, der ab 1.1.2008 die Rückkehr des Gleichbehandlungsprinzips bei den Schülerkostensätzen vorsieht, sollte aber auch bei den Schülerbeförderungskosten endlich zum Tragen kommen. Sowohl die zuständigen Kreise wie auch Dansk Skoleforening for Sydslesvig und der SSW haben seit Jahren immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass es in diesem Bereich für die dänische Minderheit keine gesetzliche Regelungen gibt. Das Problem ist also hinreichend bekannt und die Große Koalition hat ja bei den Beratungen zum neuen Schulgesetz im Frühjahr 2007 signalisiert, dass sie gewillt ist, das Problem der Schülerbeförderungskosten in 2008 zu lösen. Der SSW fordert daher, dass die mögliche erneute Änderung des Schulgesetzes auch dazu benutzt wird, eine Regelung für die Schülerbeförderungskosten zu den Schulen der dänischen Minderheit gesetzlich zu verankern.
Lars Harms:
In Bezug auf die Friesen wird im Minderheitenbericht darauf hingewiesen, dass die Expertenkommission zur Sprachencharta insbesondere das Friesisch-Gesetz begrüßt hat. In der konkreten Arbeit für die friesische Sprache hat das Gesetz entscheidende Weichen gestellt. Als Beispiel sei genannt, dass das Land Schleswig-Holstein nun nach und nach die Selbstverpflichtung zur zweisprachigen Beschilderung umsetzt und damit als gutes Beispiel für andere vorangeht. So hat beispielsweise die Deutsche Bahn AG alle Bahnhöfe zwischen Husum und der dänischen Grenze zweisprachig deutsch-friesisch beschildert. Und genauso hat die private NEG die Strecke zwischen Niebüll und Dagebüll zweisprachig beschildert.
Trotzdem müssen wir erkennen, dass die kommunale Ebene noch nicht genauso engagiert handelt, wie es das Land tut. Hier müssen wir immer wieder dafür werben, alle Möglichkeiten der Zweisprachigkeit bei Beschilderungen, Siegeln oder Briefköpfen auch zu nutzen. Sollte dies nicht den gewünschten Effekt haben, so schlägt die Expertenkommission zur Sprachencharta verbindlichere Regelungen vor. Das heißt, wir hätten dann hier im Landtag die Aufgabe, unser Friesisch-Gesetz noch konkreter zu fassen.
Auf einem anderen Feld hat es im Berichtszeitraum überhaupt keine Entwicklungen gegeben. Betrachtet man die Präsenz des Friesischen in den öffentlich-rechtlichen Medien, so muss man weiterhin feststellen, dass das Land Schleswig-Holstein hier auf dem letzten Platz in Europa steht. Keine andere Minderheit in Europa ist so schlecht in den Medien vertreten wie die Friesen. Das kann uns nicht zufrieden stellen, und hier steht insbesondere der NDR in der Verantwortung, endlich mehr für die friesische Sprache zu tun. Drei Minuten Radio in der Woche sind nicht genug. Und eines möchte ich noch hinzufügen: Sollten die Friesen aufgrund der Tatsache, dass der NDR nicht seiner minderheitenpolitischen Verantwortung nachkommt, einen eigenen Weg gehen wollen, so wird es unsere Aufgabe sein, hier unterstützend tätig zu werden.
Wie wir als SSW aber schon in der Debatte zum letzten Minderheitenbericht deutlich gemacht haben, steht und fällt die staatliche Minderheitenpolitik mit dem Engagement im Kindergarten- und insbesondere im Schulbereich. Dies wird auch in der Stellungnahme der friesischen Minderheit zum Minderheitenbericht deutlich. Hier kommt dem zukünftigen Erlass zum Friesischunterricht, der ja auch aufgrund unserer Vorschläge zum Schulgesetz erarbeitet wird, eine besondere Bedeutung zu. Wenn man bedenkt, dass der letzte Erlass zum Friesischunterricht von 1927 stammt, kann man ermessen, welche Bedeutung dieser neue Erlass haben wird.
Für den SSW sind dabei folgende Maßgaben besonders wichtig: Der Erlass muss sowohl ermöglichen, dass man bei entsprechender Nachfrage Friesischunterricht bekommen kann, als auch zulassen, dass Schulen von sich aus Friesischunterricht anbieten. Weiter muss Friesisch als Sprachenfach in allen Schulformen anderen Sprachen gleichgestellt werden, und dieses Angebot muss überall in Nordfriesland und auf Helgoland möglich sein. Und die entsprechenden Behörden und Schulen müssen aktiv für den Friesischunterricht werben.
Anke Spoorendonk:
Zu guter letzt möchte ich für den SSW zum Ausdruck bringen, dass wir uns darüber freuen, dass im Berichtszeitraum das Wohnprojekt der Minderheit der deutschen Sinti und Roma „Maro Temm“ doch noch erfolgreich umgesetzt werden konnte. Die Bedeutung dieses Kieler Projektes für die Sinti und Roma kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, daher danken wir der Landesregierung und insbesondere Innenminister Stegner für ihren Einsatz bei der Überwindung der Schwierigkeiten, die es bei der Umsetzung des Wohnprojektes gegeben hat.
Insgesamt dankt der SSW dem Ministerpräsidenten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatskanzlei für einen ausführlichen und ausgewogenen Minderheitenbericht. - Und wir bedanken uns bei der Minderheitenbeauftragten Caroline Schwarz für ihren unermüdlichen Einsatz für die Minderheiten in Schleswig-Holstein!
SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag Lars Erik Bethge, Pressesprecher
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
, T +49 431 988 1383, T +49 171 1922 464
lars.bethge@ssw.de , www.ssw-sh.de
20071213
Ministerpräsident Carstensen legt Minderheitenbericht vor:
Wichtige Arbeit für ein friedliches Miteinander
KIEL. Eine aktive Minderheitenpolitik dient nach Auffassung von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen dem Wohl des ganzen Landes. "Ethnische Konflikte in Europa zeigen, welche Folgen nicht gelöste Minderheitenbelange haben können. Für mich besteht kein Zweifel, dass eine konstruktive Minderheitenpolitik eine wichtige Grundlage für einen stabilen Frieden und für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft bildet", sagte der Regierungschef heute (13. Dezember) bei der Vorstellung des sechsten Minderheitenberichts der Landesregierung im Landtag.
Die Minderheitenpolitik genieße für Landesregierung und Landtag gleichermaßen hohen Stellenwert, sagte Carstensen weiter. "Ich bin dankbar, dass es im Landtag für die schleswig-holsteinische Minderheitenpolitik einen breiten Konsens gibt. Einigkeit herrscht zwischen den Fraktionen, zwischen Landesregierung und Landtag und mit den Minderheiten selbst."
Nach Auffassung des Regierungschefs hat sich die Minderheitenpolitik des Landes seit 2005 weiter stabilisiert und positiv entwickelt. Als konkrete Erfolge nannte Carstensen die Vermeidung von Haushaltskürzungen für den Doppelhaushalt 2007/2008, die Gleichstellung der dänischen Schulen ab 2008 mit dem neuen Schulgesetz sowie das Friesischgesetz. Wichtigen Anteil daran trage seine Beauftragte für Minderheiten und Kultur, Caroline Schwarz, die im engen Dialog mit den Minderheiten eine feste und direkte Ansprache gewährleiste, so Carstensen.
Seit 1986 legt die Regierung dem Parlament einmal pro Legislaturperiode den Bericht zur Minderheiten- und Volksgruppenpolitik vor. Der Bericht ist eine Bestandsaufnahme der minderheitenpolitischen Arbeit der Landesregierung. Er bezieht auch Entwicklungen auf Bundes- und Europaebene ein und enthält umfangreiches Daten- und Zahlenmaterial.
Diese Medien-Information erscheint auch in friesischer und dänischer Sprache.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Christian Hauck, Rüdiger Ewald
Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel |Telefon 0431 988-1704 |Telefax 0431 988-1977
landesregierung@schleswig-holstein.de Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.landesregierung.schleswig-holstein.de
20071129
Handreichungen zum Friesisch-Gesetz
Friisk Foriining gibt Informationsbroschüre heraus
BARGUM/BEERGEM. In diesen Tagen erhalten Kreistagsabgeordnete, Ämter, Gemeinden, Behörden und Institutionen im Kreis Nordfriesland und auf Helgoland eine Informationsbroschüre zugeschickt, die eine Reihe von konkreten Anwendungsmöglichkeiten des Friesisch-Gesetzes erläutert. Zur Erinnerung: Im Dezember 2004 beschloss der schleswig-holsteinische Landtag das Friesisch-Gesetz (friisk-gesäts) zur Förderung des Friesischen im öffentlichen Raum, bei dem es vorrangig um die Berücksichtigung der friesischen Sprache in Verwaltungen und bei der Beschilderung an Gebäuden und auf Ortstafeln geht.
“Mit der jetzt vorgelegten Broschüre wollen wir deutlich machen, wie vielfältig die Möglichkeiten zur Förderung der friesischen Sprache und Kultur sind. Anhand vieler Beispiele wird aufgezeigt, wie in anderen Ländern und Regionen mit der Mehrsprachigkeit geworben wird. Die Handreichung, die sich an Bürgerinnen und Bürger, an politische Mandatsträger, an Verwaltungsleiter und Mitarbeiter in Behörden wendet, bietet die einmalige Chance, ein deutliches Bekenntnis für die friesische Kultur und damit für Nordfriesland abzugeben.", stellt Jörgen Jensen Hahn, Vorsitzender der Friisk Foriining, fest. “Dabei kann zum Beispiel die Neuordnung der Amtsstruktur genutzt werden, in den neuen Ämtern von vornherein mehr Zweisprachigkeit umzusetzen."
Die 24-seitige Broschüre “Die Anwendung des Friesisch-Gesetzes" wurde vom Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein über den Friesenrat gefördert und ist im Sekretariat der Friisk Foriining in Bargum/Beergem erhältlich, Tel. 04672-77520.
20071126
EUROPEADA 2008 - FESTA FOOTBALL MINORITADS LINGUISTICAS EUROPEANAS:
The national, autochthonous minorities have the ball…
EUROPEADA 2008 The soccer tournament for autochthonous, national minorities in Europe
from 31st May 7th June 2008 in GRAUBÜNDEN - SWITZERLAND
EUROPEADA 2008 - FESTA FOOTBALL MINORITADS LINGUISTICAS EUROPEANAS:
Die sprachlichen Minderheiten am Ball...
Das Fussballturnier für die autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa
vom 31. Mai 7. Juni 2008 in GRAUBÜNDEN - SCHWEIZ
www.europeada2008.net
SURSELVA
Disentis/Sedrun, Trun, Tavanasa, Trin, Vella, Ilanz/Glion/ Schluein, Domat/Ems, Chur
Organizer and responsible body
SEDRUN DISENTIS TOURISMUS
INTERNATIONAL CULTUR FORUM DISENTIS (ICF)
LIA RUMANTSCHA
and the FEDERAL UNION of EUROPEAN NATIONALITIES
www.europeada2008.net
Together with the International Cultur Forum Disentis (ICF), Sedrun Disentis Tourismus (SDT) has won an idea competition of the Schweiz Tourismus (ST) with the idea „European Soccer Championship for National Minorities“. This success and the topic were subsequently taken over with enthusiasm by the FUEN (Federal Union of European Nationalities).
The project is founded on the basic objectives of the collaboration of minorities. This task is performed by the Federal Union of European Nationalities (FUEN).
THE NATIONAL MINORITIES HAVE THE BALL … - THE EUROPEAN SOCCER FESTIVAL 2008 EUROPEADA 2008 FESTA FOOTBALL MINORITADS LINGUISTICAS EUROPEANAS This tournament will be performed in Switzerland, namely in Graubünden (Surselva to Chur), shortly before the European Championship. 16 teams are expected to participate.
The following teams are considered to participate for sure already: Denmark (German minority), Germany (Danish minority), Germany (Sorbian minority), Italy (Ladinian minority), Italy (Slovenian minority), France (Occitanian minority) as well as the Raetoromanian /+Italian speaking valley inhabitants in Graubünden.
Shortly before sending in their registrations are: Belgium (German minority), Poland (German minority), Poland (Ukrainian Lemkian minority), Austria (Croatian minority), Austria (Slovenian minority), Rumania (Aromunian minority), Great Britain (Cornish minority)
Still open is the registration of the candidate preferences Wales/Great Britain and Spain with Catalans and Baskish people as well as the German-speaking people from the province of South Tyrol. The deadline for registrations is end of December 2007.
Two final games of the four best teams from the qualification (four groups with four teams each) are supposed to take place: the large and the small final.
The OBJECTIVES of the EUROPEADA 2008 are:
• to offer a platform to the national minorities in Europe
• to present Switzerland and particularly Graubünden with the Surselva as a culturally varied, open-minded and innovative country
• to integrate the mountain area in the EURO 08
• to incorporate the economic importance of the EURO 08 into the project of the EUROPEADA 2008 as well
• to gain a noticeable added value for the Surselva
VIPs of the sport and culture sector support the occasion and take a place in the honorary committee. Those are, as of 11/14/07:
Adolf Ogi, former member of the Bundesrat and special adviser to the UNO on sport for development and peace
Theo Maissen, member of the Council of States and CH delegate of the Council of Europe Ralph Max Zloczower, president of the Swiss Soccer Association Dr. Leon Schlumpf, former member of the Bundesrat and honorary member of the Swiss Soccer Association
With the persons and organizations Gion Schwarz as a president (also chairman of the International Cultur Forum Disentis), Christian Durisch as project manager, with Markus Schenk of the SEDRUN DISENTIS Tourismus as well as Andrea L. Rassel of the Lia Rumantscha (Romansh Language Organization of Graubünden) also being vice president of the FUEN (Federal Union of European Nationalities) a core organization committee and, with even more persons, an extended OC was formed.
During the first week of June 2008 in Surselva, of course a dialogue between the individual languages is supposed to be cultivated. A large cultural event will take place within the frame of the EUROPEADA 2008 in Disentis.
A sporting and cultural TOP EVENT of the special kind, the EUROPEADA 2008 will take place in Graubünden.
Disentis/Sedrun/Chur, November 26th, 2007/CD
www.europeada2008.net
Details and general information:
Christian Durisch, Project Manager
+41 81 353 43 43, 079 634 50 51, Fax +41 81 356 66 99, c.durisch@bluewin.ch
Andrea Rassel, Press Contact
+41 81 258 32 22, 078 803 89 58, andrea.rassel@rumantsch.ch, andrea.rassel@fuen.org
20071112
Dieter Paul Küssner als Vorsitzender des Sydslesvigsk Forening SSF bestätigt
HUSUM. Mit 118 von 125 möglichen Stimmen ist der Vorsitzende des Kulturträgers der dänischen Minderheit, Sydslesvigsk Forening, Dieter Paul Küssner, Jarplund, in der Landesversammlung des Vereins am Sonnabend, 10. November, in Husum, in seinem Amt bestätigt worden.
Auch bei den turnusmässigen Wahlen des 2. Stellvertretenden Vorsitzenden Franz Dittrich, Schuby, sowie des 2. Beisitzers im Geschäftsführenden Vorstand, Steen Schröder, Harrislee, wurden mit je 109 Stimmen wiedergewählt.
Auch stellte die Landesversammlung die Weichen für eine Umwelt- und Energiepolitik im Verein, die in der Landesversammlung 2008 am 8. November zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.
Der diesjährige Südschleswig-Preis des Oberst H. Parkov-Fonds ging an Alwine Bracke, Hörup.
Die (auf dänisch) vorgelegten Berichte sind auf unserer Homepage www.syfo.de/nyt nachzulesen.
20071107
FUEV-Delegation trifft sich mit den Vorstandsvertretern der Europäischen Freien Allianz - EFA
Engere Kooperation geplant
»Es war schon lange der Wunsch, Kontakt mit der FUEV aufzunehmen«, meinte Nelly Maes, Vorsitzende der Europäischen Freien Allianz - EFA zu der Delegation der FUEV, die aus Präsident Hans Heinrich Hansen, Vizepräsident Heinrich Schultz und Generalsekretär Frank Nickelsen bestand.
Das Gespräch fand in angenehmer Atmosphäre statt. Beide Organisationen erkannten viele Parallelen in ihren Zielsetzungen. Besonders beeindruckt waren die EFA Vertreter von der Charta für die autochthonen, nationalen Minderheiten / Volksgruppen, die die FUEV 2006 in Bautzen / Budysin verabschiedete.
Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass in Sachen Minderheitenschutz in Europa und auch im Europäischen Parlament noch viel Handlungsbedarf besteht und sprachen sich für eine engere Kooperation aus.
Der Besuch der EFA Delegation fand im Rahmen eines Besuchsprogramms in der deutsch-dänisch-friesischen Region statt.
Die EFA
ist eine politische Partei in Europa, die nationale, regionale und autonome Parteien der Europäischen Union umfaßt. Im Jahre 1994 hat sich die EFA als Föderation von Parteien im Einklang mit den Bestimmungen des Artikels 138 A der Verträge der Union konstituiert. Die EFA ist eine Föderation politischer Parteien, die sich insbesondere dem Prinzip der Selbstbestimmung der Völker verschrieben hat und die Anhänger des Prinzips der Parlamentarischen Demokratie und der Menschenrechte sind. In 13 europäischen Mitgliedsstaaten ist die EFA vertreten, hat 33 Mitgliedsparteien und über 200 Gewählte Vertreter auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Insgesamt sprechen diese Vertreter 25 verschiedene Sprachen.
20071107
Cornish Dr Nigel Hicks on channel 4 TV
Former vice-president of FUEN, Dr Nigel Hicks was interviewed a few days ago. He reported about the history of Cornish identity. The movie is availabe on http://uk.youtube.com/watch?v=sFshCpMmDgw
20071105
Bitola or Monastiri?...Florina or Lerin?...Istanbul or Constantinopole?
A few days ago an incredible incident occurred in Niki/Negochani Florina/Lerin at the border between Greece and the Republic of Macedonia.
An Australian citizen wanted to visit Greece. When he arrived to the Greek border crossing, the police officers on duty at that time asked him where he was going. The Australian man answered "Lerin" (the Macedonian name for the town of "Florina"). They asked him again, only this time in a harsh manner, where he was going. He repeated spontaneously, "Lerin".
After the second answer, they invited him inside the police offices to check on him, as they were very annoyed. Inside the office they started questioning him and performed a body search. The young terrorised man asked to make a telephone call and he called the Australian Consular office in Skopje. In about two hours, the Australian Consul was at the border crossing and the "feast" began. Magically, the police officers transformed into "angels" using words such as "please", "thank you", and "no problem" In the end, after the intervention of the Consul, the young man was "freed' but was so disappointed that he went back, no longer wishing to visit Greece.
Same incidents had repeatedly occurred with citizens of the Republic of Macedonia when they wished to visit our country and "boldly" mentioned the toponyms in Macedonian.
Indeed, for some people with visas, their entry into Greece has been denied and their visas have been cancelled cancelled, so they had to go through the time consuming and expensive (one fifth of their basic salary) procedure of having it re-issued.
Certainly, many Greek citizens when they visit Bitola ( Bitola is a city in the Republic of Macedonia close to the border with Greece) they use the name "Monastiri" (the name of the same city in Greek) and nobody makes an issue of it. Indeed, the friendly neighbors have put also a sign in the entrance of the Greek Consular office in Bitola, with the name "Monastiri", without any problem. We suppose that when Greek travelers visit Istanbul/Constantinople, the Turks do not send them back at the border crossing, neither they do pass them through body search nor do they psychologically intimidate them if they say "Constantinople" instead of "Istanbul".
When finally, will we understand that the toponyms, the difference of language, the cultural variety is richness for a place, for a country?
In more progressive and democratic countries in which a similar reality exists, the authorities do not prohibit the use of these toponyms, they do not harass foreign visitors who use the local toponyms in whatever language they wish. Instead the authoritieis in these places legislate the use of double and triple toponyms as a sign of respect for the culture of the people and the identity of the place.
In Greece, we are still far…very far away from this…unfortunately.
Press Releasae by the POLITICAL PARTY OF THE MACEDONIAN MINORITY IN GREECE
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20071105
Minderheitenbeauftragte Schwarz beim Deutschen Tag in Tingleff:
Enge Kontakte weit über eine politische Pflicht hinaus
TINGLEFF. Die engen Kontakte zwischen der schleswig-holsteinischen Landesregierung und der deutschen Volksgruppe hat die Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten, Caroline Schwarz, betont. "Der regelmäßige Austausch mit Ihnen geht weit über einen politischen Pflichtbetrieb hinaus. Er zeugt von unserem Respekt vor der Arbeit der Volksgruppe, ihrer Einrichtungen und ihren maßgeblichen Repräsentanten", sagte Schwarz heute (3. November) beim Deutschen Tag in Tingleff/Dänemark.
Die Landesregierung habe die strukturpolitischen Veränderungen in Süddänemark genutzt, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, insbesondere durch die Unterzeichnung der Partnerschaftserklärung zwischen der Region Süddänemark und dem Land Schleswig-Holstein, weiter auszubauen, sagte Schwarz weiter. Mit der Gemeinsamen Erklärung, die am 27. Juni in Haithabu von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und dem Regionsvorsitzenden Carl Holst unterzeichnet wurde, seien die Weichen für die nächsten Jahre gestellt.
"Minderheit als Mehrwert" lautet in diesem Jahr das Motto des Deutschen Tages. Für die Beauftragte steht die Richtigkeit des Mottos uneingeschränkt fest: "Ich bin froh und stolz, dass die deutsch-dänische Grenzregion eine Region ist, in der das Zusammenleben von Mehrheit und Minderheiten heute als spannungsfrei, ja freundschaftlich und modellhaft bezeichnet werden kann."
Verantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Christian Hauck, Rüdiger Ewald
Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel |Telefon 0431 988-1704 |Telefax 0431 988-1977
landesregierung@schleswig-holstein.de Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.landesregierung.schleswig-holstein.de
20071031
Victory of Western Thrace Turkish Minority
European Court of Human Rights (ECHR) convicted Greece for the suit that was filed by Evros Minority Youth Association. ECHR decided that Greece had violated ‘‘Article 11’’ which regulates freedom of organization and association. Hasan Bekir Usta had applied to ECHR in 1996 right after the Greek court closed Evros Minority Youth Association due to association’s establishment objective. Meanwhile, Evros Administrative Court did not permit the establishment of the association by reason that Treaty of Lausanne described Western Thrace Turkish minority as Muslim Minority rather than Turkish Minority.
ECHR concluded the file on 11 October 2007, stating that the association was closed even before its activities were observed, as a sign of prejudiced opinions of Greek authorities against Turkish associations. In its reasoned statement, ECHR clearly stated that “Associations’ conditions of establishment do not imply any kind of violence and threat against democratic society.”
The significance of the decision lies in the fact that this decision will be a good example for other Western Thrace Turkish minority association cases (Iskece (Xanthi) Turkish Solidarity Union, Western Thrace Teachers Association, Rodop Women’ Association) which hang on ECHR.
With that decision of ECHR, it is the first time that Greece is convicted in a suit that was filed by a Western Thrace Turkish Minority.
Following the decision of ECHR, Greek courts’ decisions that ban the Turkish Association due to their Turkish names might fall void. Additionally, experts claim that Greek authorities may have to recognize “Turkish Minority” definition from now on.
Another noteworthy feature of this event is that it was an unanimous decision, signalling the support of ECHR for the Western Thrace Turkish Minority. Meanwhile, it is clear that Greek and Greek Cypriot judges voted in favour of Western Thrace.
Justice at last…
“…Justice at last…Even Greek and Greek Cypriot judges at ECHR voted in favour of Western Thrace Turks, and ECHR decision constitutes an example for the other cases of Western Thrace Associations. ECHR accepted that Greek courts violate ‘‘Article 11’’ which regulates freedom of organization and association of minorities. That decision must pave the way for the recognition of Turkish identity by Greek authorities.” stated Halit Habipoglu, chairman of Federation of Western Thrace Turks in Europe (ABTTF).
Habipoglu underlined that ABTTF exerted great effort at every international platform to protect the rights of Turkish minority in Western Thrace, adding that endless efforts of ABTTF began to give fruits at last. Meanwhile, experts underline that this decision will force Greece to give back the rights of Western Thrace Turkish minority also recognizing the Turkish identity in Western Thrace.
ABTTF Johannisstrasse 50, 58452 Witten / Germany, +49.2302.913291, info@abttf.org www.abttf.org
20071031
Youth ends successful "Youth Leader Seminar" in Friesland
Last Sunday the Youth of European Nationalities has ended its annual ?Youth Leader Seminar" on the Frisian island Skylge. President Aleksander Studen-Kirchner draws positive conclusions after seven days of strenuous work and fun.
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Jugend beendet ein erfolgreiches "Youth Leader Seminar" in Friesland
Die Jugend Europäischer Volksgruppen hat am Sonntag ihr jährliches "Youth Leader Seminar" auf der friesischen Insel Skylge beendet. Präsident Aleksander Studen-Kirchner zieht ein positives Fazit nach sieben Tagen anstrengender Arbeit und Spaß.
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Consultation of the EU-Commission on multilingualism
The European Commission calls upon interested parties to take part in a consultation on the importance of multilingualism in Europe. FUEN and YEN wonder why the clear visibility of the non-kinstate languages is missing in Europe.
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Konsultation der EU-Kommission zur Mehrsprachigkeit
Die Europäische Kommission ruft Interessierte dazu auf, an einer Konsultation über die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in Europa teilzunehmen. FUEV und JEV wundern sich, es fehlt ihnen die klare Sichtbarkeit der nicht-Staatssprachen in Europa.
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Hungary signals financial support for the FUEN
„Hungary is well known as an advocate for the autochthonous minorities in Europe. Let me remind you, that it was the Hungarian Head of government Péter Medgyessy who fought vehemently for the inclusion of the minorities in the then EU-constitution. I am therefore very pleased that the Hungarian government appreciates the work of the FUEN and would like to support it,“ with these words the FUEN-President Hans Heinrich Hansen summed up a recent dialogue in Budapest between the FUEN-President and the State Secretary in the Hungarian government, Ferenc Gémesi.
Ferenc Gémesi praised the work of the FUEN as „an important task in a diverse Europe“ and was interested in the new initiatives of the umbrella organisation, which aim to strengthen their role as civil society‘s representative of the autochthonous minorities. Above all the co-operation with the European Parliament and the thematic emphasis on media for 2008 was of interest to the politician.
During the dialogue, in which also the Chairman of the German minority in Hungary, Otto Heinek, took part, as well as FUEN Secretary General Frank Nickelsen, the Hungarian State Secretary announced a concrete financial support for the FUEN, who will be hosting their annual congress in Pecs/Fünfkirchen next year.
„A financial support from Hungary would bring us, as largest umbrella organisation of the autochthonous, national minorities in Europe, a great step further. After Denmark, which entered into the institutional support of the FUEN as the first national state in the past year, Hungary would be the second state - this would be a very important signal, that the European national states take an interest in the work for the autochthonous minorities of Europe by the FUEN,“ said Hans Heinrich Hansen after the dialogue in Budapest.
Ungarn signalisiert finanzielle Unterstützung für die FUEV
Nach einem Gespräch mit dem ungarischen Staatssekretär zeigt sich der Präsident der FUEV zuversichtlich, dass nach Dänemark noch ein zweiter Staat die Arbeit der Dachorganisation der autochthonen, nationalen Minderheiten finanziell unterstützen wird.
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20071030
Neuerscheinung Buchvorstellung:
Autonomien der Welt“: Regionalautonomie in globaler Perspektive
„mit einem Vorwort von Dr. Martha Stocker, Vizepräsidentin der FUEV: »In unserer zusammenrückenden Welt ist der Erfahrungsaustausch zwischen Minderheiten nicht nur bei uns in Europa, sondern weltweit wichtig. Zwar hat das Konzept der Regionalautonomie seinen Ursprung in Europa, doch wächst immer mehr der Anspruch, ein internationales Recht auf Autonomie zu verankern. Dabei schwebt mir persönlich ein „dynamisches Modell“ vor, das für jede Volksgruppe in Erwägung gezogen werden sollte, damit sie selbst, wie der Autor auch sagt, „ihre politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen innerhalb gegebener Staatsgrenzen selbst bestimmen können“
Nach einer theoretischen Einführung in das politische Konzept der Autonomie begibt sich der Autor auf eine „Reise durch die Welt der funktionierenden Autonomiesysteme“, die heute in allen Kontinenten bestehen. In einer funktionalen Analyse werden die Grundzüge von Territorialautonomie in ihrer praktischen Anwendung verglichen, typische Elemente herausgearbeitet, Erfolgsfaktoren abgeleitet und Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.
Das Buch bietet einen umfassenden Einblick in die Welt der autonomen Regionen nicht nur für Fachleute. Das Buch ist aus einer Zusammenarbeit mit der EURAC entstanden und gleichzeitig in englischer Sprache bei ANTHEM Press, London/New Delhi erschienen.
Verlag: ATHESIA Verlag, Bozen 2007
Titel: Autonomien der Welt - Eine Einführung in die Regionalautonomien der Welt mit vergleichender Analyse
Autor: Thomas Benedikter
ISBN: 978-88-8266-479-4
20071029
THE STATE SECURITY DECIDES FOR THE ETHNIC MACEDONIANS...
Mrs Anthoula Zourka from the village Dendochori/Dmbeni, in the Prefecture of of Kastoria/Kostur, had the "misfortune" to be married to a political refugee from the village Agios Germanos/German of Florina/Lerin Prefecture. She left Greece together with her husband during the Civil War (1946-1949). Mrs Zourka's husband was stripped of his Greek citizenship, however he was still in possession of her citizenship. This was proved after she applied to the relevant authorities in the Municipality to which her village belongs. It was confirmed that she is still is a Greek Citizen, duly registered in the Municipality's record books.
Dimitrios Kaziou, from Petros in Florina/Lerin was a political refugee whose Greek citizenship was taken away from him - as was the case with all ethnic Macedonians, as well as as all ethnic Greeks who took part in the Civil War and found themselves in the side of the "defeated". The ethnic Greeks political refugees were given an amnesty and got back their Greek citizenship in 1982. This was made possible with a law in 1982 on repatriation. Meanwhile, ethnic Macedonians were exempted from this law, as the right to repatriation was only given to "Greeks by genus".
Not long time ago, birth certificates were requested from local municipalities. Mrs Zourka, temporary living in the Republic of Macedonia, applied in person for such documents in order to later obtain an identity card and passport as any Greek citizen does. For Mr Kaziou, his relatives in Greece, for personal family reasons, applied for the certificate (Note: Mr Kaziou was deceased).
After a long bureaucratic procedure, in their answers, both Municipalities, refused to issue the certificates, stating that the State Security Administration does not agree on the issuing of the mentioned certificates. In particular, in the case of Mrs Anthoula Zourka , because "she did not apply for repatriation". In the case of Mr Dimitrios Kaziou it was because "he lost his Greek citizenship". Both cases are now being investigated by the Greek Ombudsman.
In 21st century Greece, a member-state of the European Union, the Council of Europe, a state in which its politicians "trumpet" that there is no discrimination, that all citizens are equal, that minorities do not exist, that the ethnic Macedonians do not exist, the State Security Administration needs to decide for a simple matter such as the issuing of birth certificate - and to in the end to issue a negative opinion for that request.
Could be that for the ethnic Macedonians in Greece and their relatives, practices that were employed by the former military Junta are still in place?
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20071029
Dr. Koloman Brenner neuer Vorsitzender der AGDM
17. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV auf dem Knivsberg / Nordschleswig
Am 27/10/2007 wurde Dr. Koloman Brenner per Akklamation zum neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV auf dem Knivsberg / Nordschleswig gewählt. Er löst damit den bisherigen Vorsitzenden, Hans Heinrich Hansen ab, der im Mai zum FUEV-Präsident gewählt wurde.
Die diesjährige 17. Jahrestagung der sog. AGDM hatte die Einrichtung eines Webportals für deutsche Minderheiten zum Thema. Im Beisein vom Beauftragten der Bundesregierung für nationale Minderheiten und Aussiedlerfragen, Herrn MdB Dr. Christoph Bergner, wurde von den anwesenden 30 Teilnehmern aus 10 europäischen Ländern das vorgestellte Webkonzept von FUEV-Generalsekretär Frank Nickelsen angenommen. Ziel wird es sein, bis Anfang 2008 das Portal online zu stellen. Bis zur Freigabe der Webseite www.agdm.fuen.org, sind die angeschlossenen Verbände aufgefordert, die Kurzbeschreibungen, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie weitere Links einzureichen.
Fotos: 20071027_08.JPG, 20071027_09.JPG, 20071027_12.JPG,
20071029
Forum at the European Parliament confirmed
The autochthonous, national minorities, represented by the umbrella organisation the Federal Union of European Nationalities (FUEN), have established a permanent Contact Forum with the Intergroup for Traditional Minorities at the European Parliament.
A delegation from the FUEN and the Youth of European Nationalities (YEN) as well as the representatives of the Intergroup agreed on this kind of forum during a meeting in the EU-Parliament in Strasbourg. Among others present at the meeting were the representatives Csaba Tabajdi, Michl Ebner, Kinga Gal, Henrik Lax, Bernt Posselt, Ljudmila Novak, Istvan Szent-Ivanyi, Tatjana Zdanonka and Ignasi Guardans Cambó.
"In my opinion the meeting in Strasbourg was a very important step for the minority work in Europe. We have worked out our proposal based on national solution models, and the response from the representatives was positive all around," explained a content President of the FUEN, Hans Heinrich Hansen, after the meeting.
The proposal worked out by the FUEN-YEN-representative Jan Diedrichsen and the Sorb Susann Schenk was supported by all fractions and a fiery exchange of ideas on how the European minority work can be further strengthened developed.
"In our opinion it is crucial that there be a formalised co-operation. A permanent committee, which operates according to rules of procedure," says Diedrichsen, who presented the proposal in the Parliament.
The Parliamentarians hand suggested a further development of the planned forum, by expanding it into an ?advisory board", which could be affiliated to the President of Parliament. This idea is now being discussed with the President of Parliament, Hans Gert Pöttering.
The FUEN will prepare rules of procedure together with the General Secretary of the Intergroup, David Koranyi. The official founding of the new European Forum at the Parliament is planned to take place in the beginning of next year.
"It was a very good, productive meeting and we work trustfully with the FUEN, who is our most important strategic partner in the work for minorities. I am confident that such a forum can become an important platform of exchange between politics and each minority and that we will continue working together on the further development of the protection of minorities in Europe," said Csaba Tabajdi after the joint meeting.
Photo l.t.r.: FUEN-YEN-representative Jan Diedrichsen, FUEN-President Hans Heinrich Hansen, Chairman of the Intergroup Csaba Tabajdi, General Secretary of the Intergroup David Koranyi and Co-Chairman of the Intergroup Michl Ebner.
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FUEN/YEN-representative Jan Diedrichsen, +45 22 30 88 76, info@living-diversity.eu
Forum am Europäischen Parlament bestätigt
Die autochthonen, nationalen Minderheiten, vertreten durch den Dachverband Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV), erhalten an der Intergruppe für traditionelle Minderheiten im Europäischen Parlament ein festes Kontaktforum. Eine Delegation der FUEV und der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) sowie die Abgeordneten der Intergruppe haben sich während einer Sitzung im EU-Parlament in Straßburg auf ein solches Forum geeinigt. An der Sitzung nahmen unter anderem die Abgeordneten Csaba Tabajdi, Michl Ebner, Kinga Gal, Henrik Lax, Bernt Posselt, Ljudmila Novak, Istvan Szent-Ivanyi, Tatjana Zdanonka und Ignasi Guardans Cambó teil.
"Ich bin der Auffassung, die Sitzung in Straßburg war ein sehr wichtiger Schritt für die Minderheitenarbeit in Europa. Basierend auf nationalen Lösungsmodellen haben wir unseren Vorschlag erarbeitet, der rundum auf positive Resonanz bei den Abgeordneten gestoßen ist", erklärte ein zufriedener Präsident der FUEV, Hans Heinrich Hansen, im Anschluss an die Sitzung.
Der vom FUEV-JEV Beauftragen Jan Diedrichsen und der Sorbin Susann Schenk erarbeitete Vorschlag fand Unterstützung aller Fraktionen und es entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch, wie man die europäische Minderheitenarbeit weiter stärken kann.
"Entscheidend ist unserer Meinung nach, dass es eine formalisierte Zusammenarbeit gibt. Ein festes Gremium, das nach einer Geschäftsordnung agiert," so Diedrichsen, der den Vorschlag im Parlament vorstellte.
Von Seiten der Parlamentarier wurde angeregt, das geplante Forum später in einen "Beratenden Ausschuss" auszubauen, der am Parlamentspräsidenten angesiedelt werden könnte. Diese Idee wird nun mit dem Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering erörtert.
Die FUEV wird gemeinsam mit dem Generalsekretär der Intergruppe David Koranyi eine Geschäftsordnung vorbereiten. Geplant ist, Anfang des kommenden Jahres zu offiziellen Gründung des neuen Europäischen Forums am Parlament zu schreiten.
"Es war eine sehr gute, produktive Sitzung und wir arbeiten vertrauensvoll mit der FUEV zusammen, die unser wichtigster strategischer Partner in der Minderheitenarbeit ist. Ich bin mir sicher, dass ein solches Forum eine wichtige Plattform des Austausches zwischen Politik und den einzelnen Minderheiten werden kann und dass wir gemeinsam an der weiteren Entwicklung des Minderheitenschutzes in Europa arbeiten werden," so Csaba Tabajdi im Anschluss an die gemeinsame Sitzung.
Für weitere Informationen (wie Fotos) und Pressekontakt wenden sie sich bitte an:
FUEV/JEV-Beauftragter Jan Diedrichsen, +45 22 30 88 76, info@living-diversity.eu
20071024
Deutsche Minderheiten in der FUEV treffen sich in Dänemark
FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen und Bundesbeauftragter Dr. Christoph Bergner
eröffnen 17. Jahrestagung auf dem Knivsberg / Nordschleswig
Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen FUEV organisiert neben ihrem jährlichen Hauptkongress eine Reihe von Regionalkonferenzen, die sich entweder auf Regionen in Europa oder auch bestimmte Minderheitengruppen konzentrieren.Die Konferenzen widmen sich stets verschiedenen Themen und werden entsprechend ausgewertet.
So gibt es neben der kürzlich in Lutzmannsburg / Burgenland / Österreich durchgeführten Konferenz der slawischen Minderheiten, die Treffen der kleinen Völker sowie die sog. Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV kurz AGDM. Letztere führt vom 26-29/10/2007 ihr 17. Jahrestreffen auf dem Jugendhof Knivsberg durch.
Auf Initiative des Deutschen Bundesministerium des Innern handelt es sich um eine 1991 in Budapest gegründete informelle Arbeitsgemeinschaft, die alle Organisationen vereint, die in der FUEV, dem Dachverband der nationalen Minderheiten und traditionellen Volksgruppen in Europa, zusammengeschlossen sind und sich als Verbände deutscher Minderheiten betrachten.
Thema des diesjährigen Treffens wird die Einrichtung eines Webportals für deutsche Minderheiten sein.
Die Tagung wird vom bisherigen Vorsitzenden dieser AGDM, dem jetzigen Präsidenten der FUEV, Hans Heinrich Hansen eröffnet. Neben Grussworten vom Hauptvorsitzenden des Bundes deutscher Nordschleswiger, Hinrich Jürgensen und Ministerialrat im Bundesministerium des innern, Dr. Detlev Rein, einem Einleitungsreferat vom Beauftragten der Bundesregierung für nationale Minderheiten und Aussiedlerfragen, Herrn MdB Dr. Christoph Bergner, sind Webkonzepte von FUEV-Generalsekretär Frank Nickelsen sowie Webbeispiele von Teilnehmern aus mehreren europäischen Staaten geplant.
Es werden ca. 30 Teilnehmer aus 10 europäischen Ländern erwartet.
20071023
FUEV befürwortet Referendum und unterstützt Ladiner
Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) äußert sich im Vorfeld positiv über die geplante Volksbefragung in den ladinischen Gemeinden der Provinz Belluno, Cortina, Fodom (Buchenstein) und Col. Die Dreiteilung der ladinischen Gemeinden, die ein Produkt der Herrschaft des faschistischen Diktators Mussolini ist, wird von den ladinischen Vertretern seit mehreren Jahren kritisiert - unter anderem von der FUEV-Mitgliedsorganisation Union Generela Di Ladins Dla Dolomites.
Hintergedanke der erneuten Zusammenfügung der Gemeinden ist es, die Strukturen zu stärken und damit die Situation der autochthonen Ladiner, die mit ihren rund 30.000 Sprechern zu den kleinsten Volksgruppen in Europa gehört.
Die FUEV ist sich mit den Vertretern der Ladiner einig, dass eine Gebietskörperschaftsreform die Situation der Volksgruppe stärken wird. Und alles, was die Situation der Ladiner verbessert und ihren Fortbestand zu sichern hilft, sollte in Angriff genommen werden, erklärt die FUEV, der größte Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten in einer Pressemitteilung.
„Wir unterstützen das demokratische Mittel der Volksbefragung, die am 28. und 29. Oktober in den ladinischen Gemeinden der Provinz Belluno, Cortina, Fodum (Buchsten) und Col stattfinden wird, um die Dreiteilung, die ein Relikt aus Zeiten Mussolinis ist, zu überwinden und legen allen Verantwortlichen, egal ob Vertreter der autochthonen Ladiner oder Vertreter der Mehrheitsbevölkerung ans Herz, gemeinsam an der Sicherung der Lebensbedingungen der ladinischen Volksgruppe zu arbeiten.", heißt es weiter von Seiten der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen.
20071023
Discriminations against ethnic Macedonians continues...
Another case of discrimination against Macedonian political refugee.
On the 3rd of October 2007 Mr. Done Rakovski (Antonios Rakovitis) resident in the Czech Republic, born in the village Polyplatanos/Klabushchica of Florina/Lerin Prefecture arrived to the border check point of Niki/Negochani, Florina/Lerin, with the purpose to visit his village that is situated only a few kilometers from the border between Greece and the Republic of Macedonia.
During the passport control, Greek authorities detected that Mr. Rakovski’s name was in the "unwanted persons national list" of the Greek State and his entry in Greece was thus denied.
This particular list contains the names of many Macedonian political refugees of the Civil War who still today, after 60 years after its end, cannot visit their birthplaces and their relatives in Greece.
Up to day, cases were known of Macedonian political refugees and economical emigrants from overseas countries (Australia, Canada and USA) as well as from the Republic of Macedonia, who are in the "national list of the unwanted". In this case, the surprising fact is that the negation of entry concerns to a citizen of a member-state of the European Union.
EFA-Rainbow in the context of the contacts and cooperation which it has with its partner in the European Political Party - European Free Alliance, will present the case to the appropriate bodies of the European Union (European Commission and European Parliament) the Council of Europe as well to other international human rights organisations.
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20071022
The FUEN explores co-operation in Strasbourg - Minorities in the European Parliament
To initiate a strengthened co-operation between the European minorities and the European Parliament a delegation of the FUEN is visiting the European Parliament in Strasbourg under the leadership of FUEN-President Hans Heinrich Hansen on Thursday the 25th October.
The aim of the gathering is to discuss the idea of a minority representation in the European Parliament, which is supported by the interfractional Intergroup in the European Parliament.
"With the European Parliament and especially the Intergroup for Traditional Minorities we have a strong advocate. Also the President of Parliament Hans-Gert Pöttering has commented on the vital significance of the minorities in Europe in a recent letter to us. Together with the representatives we will consider how a formalised co-operation between the Parliament and the FUEN, as civil society's representative of the autochthonous minorities, is possible," explains FUEN-President Hans Heinrich Hansen, who in this connection could imagine an advisory board in the Parliament, where the minorities can present their their concerns.
The invitation to the meeting in the European Parliament is extended jointly by the President of the Intergroup, Mr. Csaba Tabajdi, and FUEN-President, Mr. Hans Heinrich Hansen.
THE FEDERAL UNION OF EUROPEAN NATIONALITIES with its 84 member organisations in 31 European countries is the largest umbrella organisation of the autochthonous, national minorities in Europe.
FACTS: In the 45 states belonging to Europe live 337 ethnic and national minorities with almost 105 million members. This corresponds to about 14 % of the total population.
The number of peoples in Europe amounts to 87 of which 33 peoples belong to a kin-state.
Europe has a total of 90 languages of which 37 are used as national languages and 53 languages count as "non kin-state" (Sorbian, Frisian, Rhaetian). According to official numbers of the EU, 40 million citizens of the expanded European Union use a regional- or minority language. This corresponds to almost ten percent of the citizens of the Union.
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FUEN/YEN-representative Jan Diedrichsen, +45 22 30 88 76, info@living-diversity.eu
20071022
FUEV sondiert Zusammenarbeit in Straßburg - Minderheiten im Europaparlament
Zur Anbahnung einer verstärkten Zusammenarbeit der europäischen Minderheiten mit dem Europäischen Parlament weilt am Donnerstag, dem 25. Oktober eine Delegation der FUEV unter Leitung des Präsidenten Hans Heinrich Hansen beim Europäischen Parlament in Straßburg.
Die Zusammenkunft soll die seitens der interfraktionellen Intergruppe im Europäischen Parlament unterstützte Idee einer Vertretung der Minderheiten am Europäischen Parlament beraten.
"Wir haben mit dem Europäischen Parlament und vor allem mit der Intergruppe für Traditionelle Minderheiten einen starken Fürsprecher. Auch Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering hat sich in einem Schreiben an uns kürzlich über die positive Bedeutung der Minderheiten in Europa geäußert. Wir werden uns gemeinsam mit den Abgeordneten überlegen, wie eine formalis |