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20071218

»Spitzentreffen« zwischen FUEV und EBLUL

Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) und das European Bureau for Lesser-Used Languages (EBLUL) trafen kürzlich bei der dänischen Minderheit in Flensburg auf Vermittlung des Sydslesvigsk Forening (SSF), zu einem „Gipfeltreffen" zusammen.

In dem Gespräch ging es um mögliche Kooperationen der beiden europäischen Dachverbände - vor allem im Bereich der Sprachenförderung und der Sprachenpolitik für die kleinen und kleinsten Sprachen Europa. An den Beratungen nahmen der FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen und Vizepräsident Heinrich Schultz sowie FUEV-Generalsekretär Frank Nickelsen teil. Das EBLUL-Präsidium war durch die Präsidentin und Generalsekretärin Neasa Ní Chinnéide (gälisch sprechende Irin), dem Vizepräsidenten Alex Riemersma (Westfriese) und dem Vorstandsmitglied Simon Faber (Dänische Minderheit) vertreten. FUEV-Beauftragter Jan Diedrichsen berichtete über die Aktivitäten auf europäischer Ebene und die inhaltliche Ausrichtung der FUEV im Bereich der Sprachenförderung und Sprachenpolitik, die unter anderem beim letzten Kongress in Tallinn zur einstimmigen Annahme einer „Sprachenresolution" geführt hat.

„Wir haben ein konstruktives Gespräch geführt, und die Stimmung war gut. Es ist kein Geheimnis, dass die Beziehungen zwischen der EBLUL und der FUEV nicht immer einfach gewesen sind, doch ich denke nicht zuletzt nach dem Gespräch in Flensburg, dass wir von alten Streitigkeiten absehen können. Allen Beteiligten war deutlich daran gelegen, eine konstruktive Zusammenarbeit zu beginnen. Unsere Aufgabe als FUEV ist es, als Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa dafür zu sorgen, dass auch der wichtige Bereich der Sprachförderung und eine stringente Sprachpolitik in Europa im Fokus bleibt bzw. dort ankommen. Nicht zuletzt unsere Mitglieder haben uns mehrfach dazu aufgefordert in diesem Bereich mehr Präsenz zu zeigen. Ich hoffe, dass das Gespräch mit der EBLUL der ersten Schritt hin zu einer verbesserten Zusammenarbeit in diesem Bereich sein wird; vor allem mit Blick auf die schwierige Situation der kleinen und kleinsten Sprachgruppen in Europa, die häufig vom Aussterben bedroht sind", erklärte Hans Heinrich Hansen.

Der Bund Deutscher Nordschleswiger und Sydslesvigsk Forening sind sowohl Mitglieder in der FUEV wie auch der EBLUL.

Bild: v.l.n.r.: Neasa Ní Chinnéide, Alex Riemersma, Simon Faber, Hans Heinrich Hansen, Heinrich Schultz, Jan Diedrichsen

20071214

Reformvertrag: Grundrechtecharta wird verbindlich
Nach langem Tauziehen steht der Lissabonner Vertrag vor der Unterzeichnung und die Grundrechtecharta erhält als eigenständiges Dokument rechtlich bindenden Charakter.
Lesen sie mehr über die Grundrechtecharta

Reform Treaty: Charter of Fundamental Rights becomes binding
After a long struggle the Lisbon Treaty stands before signing and the Charter of Fundamental Rights becomes legally binding as independent document.
Read more about the Charter of Fundamental Rights

European Year of Intercultural Dialogue
The European Union has declared the year 2008 the Year of the Intercultural Dialogue.
Read more about the European Year

Europäisches Jahr des interkulturellen Dialogs
Die Europäische Union stellt das Jahr 2008 unter das Motto des interkulturellen Dialogs.
Lesen sie mehr über das Europäische Jahr

Medien 2008 bei der FUEV im Mittelpunkt
Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) wird 2008 ins Zeichen der Medien stellen. Der Minderheitendachverband beschäftigt sich damit bereits mit dem zweiten Grundrecht aus der Charta der autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa.
Lesen sie mehr über das Mediengrundrecht der FUEV

FUEN focuses on media in 2008
The Federal Union of European Nationalities (FUEN) will focus on the media 2008. This means that the umbrella organization of the minorities is already applying the second fundamental right of the charter of the autochthonous, national minorities in Europe actively.
Read more about FUEN´s Fundamental Right to Media

Conference of the Intergroup in Brussels
40 Members of Parliament, representatives from different EU-member states, representatives from administrative departments and from different European institutions examined the question of the relationship between the "new and old" minorities in Europe on the occasion of a conference in the European Parliament, and the discussion was lively.
Read more about the conference in Brussels

Konferenz der Intergruppe in Brüssel
40 Parlamentsabgeordnete, Vertreter aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, Repräsentanten aus Verwaltungen und von verschiedenen europäischen Institutionen gingen anlässlich einer Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel der Frage über die Beziehungen zwischen den ?neuen und alten" Minderheiten in Europa nach, und es wurde dabei lebhaft diskutiert.
Lesen sie mehr über die Konferenz in Brüssel

Minderheiten beteiligen sich an Sprachenkonsultation
Wie im letzten Newsletter angekündigt, haben sich die FUEV und die JEV an der Konsultation zur Mehrsprachigkeit der EU-Kommission beteiligt. Die FUEV hat sich darüber hinaus mit einem Schreiben an den zuständigen EU-Kommissar Orban gewandt.
Lesen sie mehr über die Konsultation und den Brief

Minorities take part in language consultation
As announced in the former newsletter the FUEN and YEN participated in the consultations on multilingualism of the EU-Commission. The FUEN has furthermore addressed a letter to the responsible EU-Commissioner Orban.
Read more about the consultation and the letter

FUEV bewirbt sich um EU-Förderung
Die FUEV hat einen Antrag auf Förderung im Rahmen des Programms Europa für Bürgerinnen und Bürger bei der Europäischen Union gestellt.
Lesen sie mehr

FUEN applies for EU-support
The FUEN has applied for support within the programme Europe for citizens of the European Union.
Read more

Latest news / Meldungen in Kürze:
Sea more - the added value of the minorities - Easter Seminar of the Youth of European Nationalities (YEN)
Meer sehen - Mehrwert der Minderheiten - Osterseminar der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV)

The YEN is developing - Organisational development of the European minority youth organisation
Die JEV entwickelt sich weiter - Organisationsentwicklung der europäischen Jugendorganisation der Minderheiten

FUEN meets with board members of the European Free Alliance
FUEV trifft sich mit Vorstandsvertretern der European Free Alliance

FUEN gathers for board meeting
FUEV trifft sich zur Präsidiumssitzung

20071213

Zwei sehr gute Wochen für die rätoromanische Minderheit in Parlament, Bundesadministration und Exekutive der schweizerischen Eidgenossenschaft

Der Staat tut etwas für seine Minderheiten, aber die Minderheiten tun auch etwas für den Staat

Die Rätoromanen sind als vierte Landes- und offizielle Nationalsprache in der Schweiz anerkannt und geniessen besonderen Schutz und Förderung. Oft liegt jedoch die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen in den Händen einzelner, wichtiger Schlüsselfiguren. Die Erneuerungs- und Bestätigungswahlen im Bundesparlament, des Bundeskanzleramtes und des Bundesrates, der Exekutive haben den Rätoromanen in den letzten zwei Wochen eine noch nie da gewesene Ausgangslage gebracht.

Bereits am 3. Dezember wurde mit Christoffel Brändli ein waschechter Bündner und Rätoromane zum Präsidenten der kleinen Kammer, dem Ständerat des Bundesparlaments in Bern gewählt. Brändli meinte in seiner viersprachigen Ansprache es sei das erste und wohl das letzte Mal, dass ein Bürger aus der kleinen Engadiner Gemeinde Vnà das Amt des Ständeratspräsidenten ausübe.

Am 12. September wurde bereits im ersten Wahlgang Corina Casanova von Ruschein zur Bundeskanzlerin gewählt. Sie ist erst die zweite Frau, welche dieses hohe Amt übernimmt und sie ist die erste Vertreterin der rätoromanischen Schweiz.

Ebenfalls am 12. September wurde Eveline Widmer-Schlumpf als Sprengkandidatin gegen den am rechtspopulistischen Rand der Schweizerischen Volkspartei politisierenden bisherigen Bundesrat Christoph Blocher zur Bundesrätin aufgestellt und gewählt. Trotz intensivem Druck und der Drohung der SVP in die Opposition zu gehen, nahm Frau Widmer-Schlumpf nach einer Bedenkzeit das Amt an. Sie ist in der Vergangenheit stets als Vertreterin der Rätoromanen aufgetreten und hat sich bereits in ihrer ersten Rede in romanischer Sprache für das Vertrauen und die Wahl bedankt.

Die FUEN freut diese aussergewöhnliche Konstellation der Wahl dreier Vertreter der rätoromanischen Bevölkerung in die höchsten Ämter der Eidgenossenschaft sehr und sie wünscht allen viel Erfolg und buna lavur!.

von Andrea L. Rassel, Vize-präsident FUEN

20071213

Der Südschleswigscher Wählerverband im Schleswig-Holsteinischen Landtag
zum Minderheitenbericht 2007
Kiel, 13-12-2007
Es gilt das gesprochene Wort
Tagesordnungspunkt: 42
Drucksache: 16/1730

Anke Spoorendonk:

Der SSW begrüßt, dass wir heute zum zweiten Mal den Minderheitenbericht der Landesregierung in der Mitte der Legislaturperiode diskutieren können. Dies gibt uns nicht nur die Möglichkeit, die Ergebnisse der Minderheitenpolitik zu beurteilen; viel mehr können wir in der verbleibenden Zeit der Wahlperiode auch noch parlamentarische Initiativen ergreifen, die sich aus der Debatte des Berichtes ergeben.

Der Bericht gibt einen guten Überblick sowohl über den aktuellen Stand der Minderheitenpolitik  auf Landesebene wie auch über die Entwicklung der vier Minderheiten des Berichts - nämlich der Dänen, der Friesen und der Sinti und Roma in Schleswig-Holstein sowie der deutschen Minderheit in Dänemark. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Organisationen der Minderheiten in einem so genannten Forum die Möglichkeit erhalten, sich zu Problemstellungen ihrer Wahl zu äußern. Dadurch wird der notwendige Dialog zwischen Landesregierung, Landtag und den Vertreterinnen und Vertretern der Minderheiten dokumentiert. – mit dem Ziel, ihn weiter zu verbessern.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Minderheitenpolitik ein dynamischer Prozess ist, der stets von neuen Herausforderungen geprägt wird - auch von europäischer Seite. Dem SSW ist es in diesem Zusammenhang wichtig festzustellen, dass die Minderheiten als handelnde Akteure  an der Minderheitenpolitik des Landes aktiv mitwirken – zum Beispiel in dem neuen Dialogforum Norden oder in den Minderheitengremien des Landtages. Denn genau darum geht es: Wir wollen die Minderheitenpolitik des Landes mitgestalten – gemeinsam mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus der Mehrheitsbevölkerung; dies gilt natürliche insbesondere für den SSW.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal klarstellen, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark zwar ein wichtiger Baustein für die Entwicklung der Grenzregion ist und daher für die Minderheiten auf beiden Seiten der Grenze einen hohen Stellenwert hat; sie ersetzt aber keinesfalls die eigentliche Minderheitenpolitik. Das gleiche gilt für die vom Landtag in Auftrag gegebene Kompetenzanalyse „Minderheiten als Standortfaktor im deutsch-dänischen Grenzland“. Wir haben keinen Zweifel, dass die Minderheiten für das Grenzland einen Mehrwert in kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht darstellen; dies alles darf aber nicht ausschlaggebend für die Ausgestaltung der Minderheitenpolitik des Landes sein.

Für den SSW ist entscheidend, dass die Angehörigen der Minderheiten als gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger dieses Landes wahrgenommen werden, sowohl in kultureller wie auch in sprachlicher Hinsicht. Das muss das Ziel der Minderheitenpolitik des Landes sein, und genau daran muss sich die Landesregierung messen lassen. Durch die Rahmenkonvention des Europarates und die europäische Sprachencharta hat die schleswig-holsteinische Minderheitenpolitik verstärkt eine europäische Dimension erhalten, die uns daran erinnert, dass Minderheitenpolitik letztlich mit der UN - Menschenrechtskonvention zusammenhängt. Konkret gilt, dass das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit heute so gut ist selten zuvor. Dennoch gibt es eine Reihe von Problembereichen, die ich gerne ansprechen möchte

So sieht der SSW im Medienbereich große Probleme auf die dänische Minderheit zukommen, da die dänischen Fernsehsender ab 2009 den analogen Betrieb einstellen und die dänischen Programme dann nur noch digital empfangbar sein werden. Dies wird zu einer deutlichen Beeinträchtigung bei dem Empfang des dänischen Fernsehens im Landesteil Schleswig führen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Digitalisierung auch im Kabelbereich zum Ausfall der dänischen Sender führen kann. Dieses Thema haben wir bereits im letzten Jahr hier im Landtag debattiert, wobei wir dankenswerter Weise sowohl die Unterstützung der Landesregierung wie auch die des gesamten Hauses für unseren Antrag erhielten. Ich brauche also nicht zu wiederholen, wie wichtig die freie Empfangbarkeit des öffentlich-rechtlichen dänischen  Fernsehens für die dänische Minderheit ist.

Zumal das Angebot des NDR oder das der privaten Anbieter in den Minderheitensprachen des Landes immer noch äußerst gering ist. Ein Gutachten, das die ULR im letzten Jahr für die Landesregierung in Auftrag gab, empfiehlt die Einsetzung einer hochrangig besetzten deutsch-dänischen Expertenkommission, um die medienpolitischen und technischen Handlungsoptionen aufzuzeigen. Aus Sicht des SSW, wäre es wünschenswert, wenn die Landesregierung diesen Vorschlag aufgreifen würde – mit dem Ziel, die Bonn-Kopenhagener Erklärungen von 1955 im Medienbereich weiterzuentwickeln. Wir stellen uns also einen deutsch-dänischen Ansatz vor. Zumal diese beiden Minderheitenerklärungen gerade für den Bereich der Medien konkrete Vorgaben machten, worauf aufgebaut werden sollte.

Der SSW hat die neue Möglichkeit für dänischsprachige Ortschilder im Landesteil Schleswig begrüßt. Bei der Frage der dänischsprachigen Schilder, die natürlich nicht zuletzt mit Rücksicht auf die Situation in Sønderjylland sehr sensibel angegangen werden muss, geht es vor allem um eine kulturelle Anerkennung der dänischen Minderheit vor Ort. Daher müssen jetzt die Angehörigen der dänischen Minderheit gemeinsam mit ihren Nachbarn entscheiden, ob ihre Gemeinde oder ihre Stadt zukünftig auch in dänischer Sprache ausgeschildert werden soll. In Flensburg wird man schon ab dem nächsten Jahr eine zweisprachige Beschilderung einführen. Anderswo - zum Beispiel in Schleswig - begnügt man sich erst einmal mit einer dänischen Beschilderung an öffentlichen Gebäuden. Aber auch hier ist ein dynamischer Prozess in Gang gesetzt worden, der von der Landesregierung, vom Landtag und von den Minderheiten selbst aktiv begleitet werden muss.

Wir kommen auch bei diesem Minderheitenbericht nicht umhin, auf die finanzielle Gleichstellung der dänischen Minderheit einzugehen. Mit dem Beschluss, ab dem 1. Januar 2008 wieder das gleiche für die Schulkinder der dänischen Schulen wie für die Kinder der öffentlichen Schulen zu zahlen, hat die Landesregierung eine der wichtigsten Forderungen hinsichtlich der finanziellen Gleichstellung der Minderheit erfüllt. Das ist natürlich aus minderheitenpolitischer Sicht ein positives Signal. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass diese Gleichstellung seit 1998 ausgesetzt war.

Der gleiche politische Wille, der ab 1.1.2008 die Rückkehr des Gleichbehandlungsprinzips bei den Schülerkostensätzen vorsieht, sollte aber auch bei den Schülerbeförderungskosten endlich zum Tragen kommen. Sowohl die zuständigen Kreise wie auch Dansk Skoleforening for Sydslesvig und der SSW haben seit Jahren immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass es in diesem Bereich für die dänische Minderheit keine gesetzliche Regelungen gibt. Das Problem ist also hinreichend bekannt und die Große Koalition hat ja bei den Beratungen zum neuen Schulgesetz im Frühjahr 2007 signalisiert, dass sie gewillt ist, das Problem der Schülerbeförderungskosten in 2008 zu lösen. Der SSW fordert daher, dass die mögliche erneute Änderung des Schulgesetzes auch dazu benutzt wird, eine Regelung für die Schülerbeförderungskosten zu den Schulen der dänischen Minderheit gesetzlich zu verankern.

Lars Harms:

In Bezug auf die Friesen wird im Minderheitenbericht darauf hingewiesen, dass die  Expertenkommission zur Sprachencharta insbesondere das Friesisch-Gesetz begrüßt hat. In der konkreten Arbeit für die friesische Sprache hat das Gesetz entscheidende Weichen gestellt. Als Beispiel sei genannt, dass das Land Schleswig-Holstein nun nach und nach die Selbstverpflichtung zur zweisprachigen Beschilderung umsetzt  und damit als gutes Beispiel für andere vorangeht. So hat beispielsweise die Deutsche Bahn AG alle Bahnhöfe zwischen Husum und der dänischen Grenze zweisprachig deutsch-friesisch beschildert. Und genauso hat die private NEG die Strecke zwischen Niebüll und Dagebüll zweisprachig beschildert.

Trotzdem müssen wir erkennen, dass die kommunale Ebene noch nicht genauso engagiert handelt, wie es das Land tut. Hier müssen wir immer wieder dafür werben, alle Möglichkeiten der Zweisprachigkeit bei Beschilderungen, Siegeln oder Briefköpfen auch zu nutzen. Sollte dies nicht den gewünschten Effekt haben, so schlägt die Expertenkommission zur Sprachencharta verbindlichere Regelungen vor. Das heißt, wir hätten dann hier im Landtag die Aufgabe, unser Friesisch-Gesetz noch konkreter zu fassen.

Auf einem anderen Feld hat es im Berichtszeitraum überhaupt keine Entwicklungen gegeben. Betrachtet man die Präsenz des Friesischen in den öffentlich-rechtlichen Medien, so muss man weiterhin feststellen, dass das Land Schleswig-Holstein hier auf dem letzten Platz in Europa steht. Keine andere Minderheit in Europa ist so schlecht in den Medien vertreten wie die Friesen. Das kann uns nicht zufrieden stellen, und hier steht insbesondere der NDR in der Verantwortung, endlich mehr für die friesische Sprache zu tun. Drei Minuten Radio in der Woche sind nicht genug. Und eines möchte ich noch hinzufügen: Sollten die Friesen aufgrund der Tatsache, dass der NDR nicht seiner minderheitenpolitischen Verantwortung nachkommt, einen eigenen Weg gehen wollen, so wird es unsere Aufgabe sein, hier unterstützend tätig zu werden.

Wie wir als SSW aber schon in der Debatte zum letzten Minderheitenbericht deutlich gemacht haben, steht und fällt die staatliche Minderheitenpolitik mit dem Engagement im Kindergarten- und insbesondere im Schulbereich. Dies wird auch in der Stellungnahme der friesischen Minderheit zum Minderheitenbericht deutlich. Hier kommt dem zukünftigen Erlass zum Friesischunterricht, der ja auch aufgrund unserer Vorschläge zum Schulgesetz erarbeitet wird, eine besondere Bedeutung zu. Wenn man bedenkt, dass der letzte Erlass zum Friesischunterricht von 1927 stammt, kann man ermessen, welche Bedeutung dieser neue Erlass haben wird.

Für den SSW sind dabei folgende Maßgaben besonders wichtig: Der Erlass muss sowohl ermöglichen, dass man bei entsprechender Nachfrage Friesischunterricht bekommen kann, als auch zulassen, dass Schulen von sich aus Friesischunterricht anbieten. Weiter muss Friesisch als Sprachenfach in allen Schulformen anderen Sprachen gleichgestellt werden, und dieses Angebot muss überall in Nordfriesland und auf Helgoland möglich sein. Und die entsprechenden Behörden und Schulen müssen aktiv für den Friesischunterricht werben.

Anke Spoorendonk:

Zu guter letzt möchte ich für den SSW zum Ausdruck bringen, dass wir uns darüber freuen, dass im Berichtszeitraum das Wohnprojekt der Minderheit der deutschen Sinti und Roma „Maro Temm“ doch noch erfolgreich umgesetzt werden konnte. Die Bedeutung dieses Kieler Projektes für die Sinti und Roma kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, daher danken wir  der Landesregierung – und insbesondere Innenminister Stegner – für ihren Einsatz bei  der Überwindung der Schwierigkeiten, die es bei der Umsetzung des Wohnprojektes gegeben hat.

Insgesamt dankt der SSW dem Ministerpräsidenten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatskanzlei für einen ausführlichen und ausgewogenen Minderheitenbericht.  - Und wir bedanken uns bei der Minderheitenbeauftragten Caroline Schwarz für ihren unermüdlichen Einsatz für die Minderheiten in Schleswig-Holstein!

SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag Lars Erik Bethge, Pressesprecher
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
, T +49 431 988 1383, T +49 171 1922 464
lars.bethge@ssw.de , www.ssw-sh.de

20071213

Ministerpräsident Carstensen legt Minderheitenbericht vor:
Wichtige Arbeit für ein friedliches Miteinander

KIEL. Eine aktive Minderheitenpolitik dient nach Auffassung von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen dem Wohl des ganzen Landes. "Ethnische Konflikte in Europa zeigen, welche Folgen nicht gelöste Minderheitenbelange haben können. Für mich besteht kein Zweifel, dass eine konstruktive Minderheitenpolitik eine wichtige Grundlage für einen stabilen Frieden und für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft bildet", sagte der Regierungschef heute (13. Dezember) bei der Vorstellung des sechsten Minderheitenberichts der Landesregierung im Landtag.

Die Minderheitenpolitik genieße für Landesregierung und Landtag gleichermaßen hohen Stellenwert, sagte Carstensen weiter. "Ich bin dankbar, dass es im Landtag für die schleswig-holsteinische Minderheitenpolitik einen breiten Konsens gibt. Einigkeit herrscht zwischen den Fraktionen, zwischen Landesregierung und Landtag und mit den Minderheiten selbst."

Nach Auffassung des Regierungschefs hat sich die Minderheitenpolitik des Landes seit 2005 weiter stabilisiert und positiv entwickelt. Als konkrete Erfolge nannte Carstensen die Vermeidung von Haushaltskürzungen für den Doppelhaushalt 2007/2008, die Gleichstellung der dänischen Schulen ab 2008 mit dem neuen Schulgesetz sowie das Friesischgesetz. Wichtigen Anteil daran trage seine Beauftragte für Minderheiten und Kultur, Caroline Schwarz, die im engen Dialog mit den Minderheiten eine feste und direkte Ansprache gewährleiste, so Carstensen.

Seit 1986 legt die Regierung dem Parlament einmal pro Legislaturperiode den Bericht zur Minderheiten- und Volksgruppenpolitik vor. Der Bericht ist eine Bestandsaufnahme der minderheitenpolitischen Arbeit der Landesregierung. Er bezieht auch Entwicklungen auf Bundes- und Europaebene ein und enthält umfangreiches Daten- und Zahlenmaterial.

Diese Medien-Information erscheint auch in friesischer und dänischer Sprache.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Christian Hauck, Rüdiger Ewald
Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel |Telefon 0431 988-1704 |Telefax 0431 988-1977
landesregierung@schleswig-holstein.de Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.landesregierung.schleswig-holstein.de

20071129

Handreichungen zum Friesisch-Gesetz
Friisk Foriining gibt Informationsbroschüre heraus

BARGUM/BEERGEM. In diesen Tagen erhalten Kreistagsabgeordnete, Ämter, Gemeinden, Behörden und Institutionen im Kreis Nordfriesland und auf Helgoland eine Informationsbroschüre zugeschickt, die eine Reihe von konkreten Anwendungsmöglichkeiten des Friesisch-Gesetzes erläutert. Zur Erinnerung: Im Dezember 2004 beschloss der schleswig-holsteinische Landtag das Friesisch-Gesetz (friisk-gesäts) zur Förderung des Friesischen im öffentlichen Raum, bei dem es vorrangig um die Berücksichtigung der friesischen Sprache in Verwaltungen und bei der Beschilderung an Gebäuden und auf Ortstafeln geht.

“Mit der jetzt vorgelegten Broschüre wollen wir deutlich machen, wie vielfältig die Möglichkeiten zur Förderung der friesischen Sprache und Kultur sind. Anhand vieler Beispiele wird aufgezeigt, wie in anderen Ländern und Regionen mit der Mehrsprachigkeit geworben wird. Die Handreichung, die sich an Bürgerinnen und Bürger, an politische Mandatsträger, an Verwaltungsleiter und Mitarbeiter in Behörden wendet, bietet die einmalige Chance, ein deutliches Bekenntnis für die friesische Kultur und damit für Nordfriesland abzugeben.", stellt Jörgen Jensen Hahn, Vorsitzender der Friisk Foriining, fest. “Dabei kann zum Beispiel die Neuordnung der Amtsstruktur genutzt werden, in den neuen Ämtern von vornherein mehr Zweisprachigkeit umzusetzen."

Die 24-seitige Broschüre “Die Anwendung des Friesisch-Gesetzes" wurde vom Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein über den Friesenrat gefördert und ist im Sekretariat der Friisk Foriining in Bargum/Beergem erhältlich, Tel. 04672-77520.

20071126

EUROPEADA 2008 - FESTA FOOTBALL MINORITADS LINGUISTICAS EUROPEANAS:
The national, autochthonous minorities have the ball…
EUROPEADA 2008 The soccer tournament for autochthonous, national minorities in Europe
from 31st May – 7th June 2008 in GRAUBÜNDEN - SWITZERLAND


EUROPEADA 2008 - FESTA FOOTBALL MINORITADS LINGUISTICAS EUROPEANAS:
Die sprachlichen Minderheiten am Ball...
Das Fussballturnier für die autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa
vom 31. Mai – 7. Juni 2008 in GRAUBÜNDEN - SCHWEIZ
www.europeada2008.net

SURSELVA
Disentis/Sedrun, Trun, Tavanasa, Trin, Vella, Ilanz/Glion/ Schluein, Domat/Ems, Chur

Organizer and responsible body
 
SEDRUN DISENTIS TOURISMUS
INTERNATIONAL CULTUR FORUM DISENTIS (ICF)
LIA RUMANTSCHA
and the FEDERAL UNION of EUROPEAN NATIONALITIES
 
www.europeada2008.net
 
Together with the International Cultur Forum Disentis (ICF), Sedrun Disentis Tourismus (SDT) has won an idea competition of the Schweiz Tourismus (ST) with the idea „European Soccer Championship for National Minorities“. This success and the topic were subsequently taken over with enthusiasm by the FUEN (Federal Union of European Nationalities).
 
The project is founded on the basic objectives of the collaboration of minorities. This task is performed by the Federal Union of European Nationalities (FUEN).
 
THE NATIONAL MINORITIES HAVE THE BALL … - THE EUROPEAN SOCCER FESTIVAL 2008 – EUROPEADA 2008 – FESTA FOOTBALL MINORITADS LINGUISTICAS EUROPEANAS – This tournament will be performed in Switzerland, namely in Graubünden (Surselva to Chur), shortly before the European Championship. 16 teams are expected to participate.
 
The following teams are considered to participate for sure already: Denmark (German minority), Germany (Danish minority), Germany (Sorbian minority), Italy (Ladinian minority), Italy (Slovenian minority), France (Occitanian minority) as well as the Raetoromanian /+Italian speaking valley inhabitants in Graubünden.
 
Shortly before sending in their registrations are: Belgium (German minority), Poland (German minority), Poland (Ukrainian – Lemkian – minority), Austria (Croatian minority), Austria (Slovenian minority), Rumania (Aromunian minority), Great Britain (Cornish minority)
Still open is the registration of the candidate preferences Wales/Great Britain and Spain with Catalans and Baskish people as well as the German-speaking people from the province of South Tyrol. The deadline for registrations is end of December 2007.
 
Two final games of the four best teams from the qualification (four groups with four teams each) are supposed to take place: the large and the small final.
 
The OBJECTIVES of the EUROPEADA 2008 are:
 
•   to offer a platform to the national minorities in Europe
•   to present Switzerland and particularly Graubünden with the Surselva as a culturally varied, open-minded and innovative country
•   to integrate the mountain area in the EURO 08
•   to incorporate the economic importance of the EURO 08 into the project of the EUROPEADA 2008 as well
•   to gain a noticeable added value for the Surselva
 
VIPs of the sport and culture sector support the occasion and take a place in the honorary committee. Those are, as of 11/14/07:
 
Adolf Ogi, former member of the Bundesrat and special adviser to the UNO on sport for development and peace
Theo Maissen, member of the Council of States and CH delegate of the Council of Europe Ralph Max Zloczower, president of the Swiss Soccer Association Dr. Leon Schlumpf, former member of the Bundesrat and honorary member of the Swiss Soccer Association
 
With the persons and organizations Gion Schwarz as a president (also chairman of the International Cultur Forum Disentis), Christian Durisch as project manager, with Markus Schenk of the SEDRUN DISENTIS Tourismus as well as Andrea L. Rassel of the Lia Rumantscha (Romansh Language Organization of Graubünden) also being vice president of the FUEN (Federal Union of European Nationalities) a core organization committee and, with even more persons, an extended OC was formed.
 
During the first week of June 2008 in Surselva, of course a dialogue between the individual languages is supposed to be cultivated. A large cultural event will take place within the frame of the EUROPEADA 2008 in Disentis.
 
A sporting and cultural TOP EVENT of the special kind, the EUROPEADA 2008 will take place in Graubünden.
 
Disentis/Sedrun/Chur, November 26th, 2007/CD
 www.europeada2008.net

Details and general information:
Christian Durisch, Project Manager
+41 81 353 43 43, 079 634 50 51, Fax +41 81 356 66 99, c.durisch@bluewin.ch

Andrea Rassel, Press Contact
+41 81 258 32 22, 078 803 89 58, andrea.rassel@rumantsch.ch, andrea.rassel@fuen.org


20071112

Dieter Paul Küssner als Vorsitzender des Sydslesvigsk Forening SSF bestätigt

HUSUM. Mit 118 von 125 möglichen Stimmen ist der Vorsitzende des Kulturträgers der dänischen Minderheit, Sydslesvigsk Forening, Dieter Paul Küssner, Jarplund, in der Landesversammlung des Vereins am Sonnabend, 10. November, in Husum, in seinem Amt bestätigt worden.
Auch bei den turnusmässigen Wahlen des 2. Stellvertretenden Vorsitzenden Franz Dittrich, Schuby, sowie des 2. Beisitzers im Geschäftsführenden Vorstand, Steen Schröder, Harrislee, wurden mit je 109 Stimmen wiedergewählt.

Auch stellte die Landesversammlung die Weichen für eine Umwelt- und Energiepolitik im Verein, die in der Landesversammlung 2008 am 8. November zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

Der diesjährige Südschleswig-Preis des Oberst H. Parkov-Fonds ging an Alwine Bracke, Hörup.

Die (auf dänisch) vorgelegten Berichte sind auf unserer Homepage www.syfo.de/nyt nachzulesen.

20071107

FUEV-Delegation trifft sich mit den Vorstandsvertretern der Europäischen Freien Allianz - EFA
Engere Kooperation geplant

»Es war schon lange der Wunsch, Kontakt mit der FUEV aufzunehmen«, meinte Nelly Maes, Vorsitzende der Europäischen Freien Allianz - EFA zu der Delegation der FUEV, die aus Präsident Hans Heinrich Hansen, Vizepräsident Heinrich Schultz und Generalsekretär Frank Nickelsen bestand.

Das Gespräch fand in angenehmer Atmosphäre statt. Beide Organisationen erkannten viele Parallelen in ihren Zielsetzungen. Besonders beeindruckt waren die EFA Vertreter von der Charta für die autochthonen, nationalen Minderheiten / Volksgruppen, die die FUEV 2006 in Bautzen / Budysin verabschiedete.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass in Sachen Minderheitenschutz in Europa und auch im Europäischen Parlament noch viel Handlungsbedarf besteht und sprachen sich für eine engere Kooperation aus.

Der Besuch der EFA Delegation fand im Rahmen eines Besuchsprogramms in der deutsch-dänisch-friesischen Region statt.

Die EFA
ist eine politische Partei in Europa, die nationale, regionale und autonome Parteien der Europäischen Union umfaßt. Im Jahre 1994 hat sich die EFA als Föderation von Parteien im Einklang mit den Bestimmungen des Artikels 138 A der Verträge der Union konstituiert. Die EFA ist eine Föderation politischer Parteien, die sich insbesondere dem Prinzip der Selbstbestimmung der Völker verschrieben hat und die Anhänger des Prinzips der Parlamentarischen Demokratie und der Menschenrechte sind. In 13 europäischen Mitgliedsstaaten ist die EFA vertreten, hat 33 Mitgliedsparteien und über 200 Gewählte Vertreter auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Insgesamt sprechen diese Vertreter 25 verschiedene Sprachen.

20071107

Cornish Dr Nigel Hicks on channel 4 TV

Former vice-president of FUEN, Dr Nigel Hicks was interviewed a few days ago. He reported about the history of Cornish identity. The movie is availabe on http://uk.youtube.com/watch?v=sFshCpMmDgw

20071105

Bitola or Monastiri?...Florina or Lerin?...Istanbul or Constantinopole?

A few days ago an incredible incident occurred in Niki/Negochani Florina/Lerin at the border between Greece and the Republic of Macedonia.

An Australian citizen wanted to visit Greece. When he arrived to the Greek border crossing, the police officers on duty at that time asked him where he was going. The Australian man answered "Lerin" (the Macedonian name for the town of "Florina").  They asked him again, only this time in a harsh manner, where he was going. He repeated spontaneously, "Lerin".

After the second answer, they invited him inside the police offices to check on him, as they were very annoyed. Inside the office they started questioning him and performed a body search. The young terrorised man asked to make a telephone call and he called the Australian Consular office in Skopje. In about two hours, the Australian Consul was at the border crossing and the "feast" began. Magically, the police officers transformed into "angels" using words such as "please", "thank you", and "no problem" In the end, after the intervention of the Consul, the young man was "freed' but was so disappointed that he went back, no longer wishing to visit Greece.

Same incidents had repeatedly occurred with citizens of the Republic of Macedonia when they wished to visit our country and "boldly" mentioned the toponyms in Macedonian.

Indeed, for some people with visas, their entry into Greece has been denied and their visas have been cancelled cancelled, so they had to go through the time consuming and expensive (one fifth of their basic salary) procedure of having it re-issued.

Certainly, many Greek citizens when they visit Bitola ( Bitola is a city in the Republic of Macedonia close to the border with Greece) they use the name "Monastiri" (the name of the same city in Greek) and nobody makes an issue of it. Indeed, the friendly neighbors have put also a sign in the entrance of the Greek Consular office in Bitola, with the name "Monastiri", without any problem. We suppose that when Greek travelers visit Istanbul/Constantinople, the Turks do not send them back at the border crossing, neither they do pass them through body search nor do they psychologically intimidate them if they say "Constantinople" instead of "Istanbul".

When finally, will we understand that the toponyms, the difference of language, the cultural variety is richness for a place, for a country?

In more progressive and democratic countries in which a similar reality exists, the authorities do not prohibit the use of these toponyms, they do not harass foreign visitors who use the local toponyms in whatever language they wish. Instead the authoritieis in these places legislate the use of double and triple toponyms as a sign of respect for the culture of the people and the identity of the place.

In Greece, we are still far…very far away from this…unfortunately.

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20071105

Minderheitenbeauftragte Schwarz beim Deutschen Tag in Tingleff:
Enge Kontakte weit über eine politische Pflicht hinaus

TINGLEFF. Die engen Kontakte zwischen der schleswig-holsteinischen Landesregierung und der deutschen Volksgruppe hat die Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten, Caroline Schwarz, betont. "Der regelmäßige Austausch mit Ihnen geht weit über einen politischen Pflichtbetrieb hinaus. Er zeugt von unserem Respekt vor der Arbeit der Volksgruppe, ihrer Einrichtungen und ihren maßgeblichen Repräsentanten", sagte Schwarz heute (3. November) beim Deutschen Tag in Tingleff/Dänemark.

Die Landesregierung habe die strukturpolitischen Veränderungen in Süddänemark genutzt, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, insbesondere durch die Unterzeichnung der Partnerschaftserklärung zwischen der Region Süddänemark und dem Land Schleswig-Holstein, weiter auszubauen, sagte Schwarz weiter. Mit der Gemeinsamen Erklärung, die am 27. Juni in Haithabu von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und dem Regionsvorsitzenden Carl Holst unterzeichnet wurde, seien die Weichen für die nächsten Jahre gestellt.

"Minderheit als Mehrwert" lautet in diesem Jahr das Motto des Deutschen Tages. Für die Beauftragte steht die Richtigkeit des Mottos uneingeschränkt fest: "Ich bin froh und stolz, dass die deutsch-dänische Grenzregion eine Region ist, in der das Zusammenleben von Mehrheit und Minderheiten heute als spannungsfrei, ja freundschaftlich und modellhaft bezeichnet werden kann."

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Christian Hauck, Rüdiger Ewald
Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel |Telefon 0431 988-1704 |Telefax 0431 988-1977
landesregierung@schleswig-holstein.de Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.landesregierung.schleswig-holstein.de

20071031

Victory of Western Thrace Turkish Minority
 
European Court of Human Rights (ECHR) convicted Greece for the suit that was filed by Evros Minority Youth Association. ECHR decided that Greece had violated ‘‘Article 11’’ which regulates freedom of organization and association. Hasan Bekir Usta had applied to ECHR in 1996 right after the Greek court closed Evros Minority Youth Association due to association’s establishment objective. Meanwhile, Evros Administrative Court did not permit the establishment of the association by reason that Treaty of Lausanne described Western Thrace Turkish minority as Muslim Minority rather than Turkish Minority.
 
ECHR concluded the file on 11 October 2007, stating that the association was closed even before its activities were observed, as a sign of prejudiced opinions of Greek authorities against Turkish associations. In its reasoned statement, ECHR clearly stated that “Associations’ conditions of establishment do not imply any kind of violence and threat against democratic society.”
 
The significance of the decision lies in the fact that this decision will be a good example for other Western Thrace Turkish minority association cases (Iskece (Xanthi) Turkish Solidarity Union, Western Thrace Teachers Association, Rodop Women’ Association) which hang on ECHR.
 
With that decision of ECHR, it is the first time that Greece is convicted in a suit that was filed by a Western Thrace Turkish Minority. 
 
Following the decision of ECHR, Greek courts’ decisions that ban the Turkish Association due to their Turkish names might fall void. Additionally, experts claim that Greek authorities may have to recognize “Turkish Minority” definition from now on.
 
Another noteworthy feature of this event is that it was an unanimous decision, signalling the support of ECHR for the Western Thrace Turkish Minority. Meanwhile, it is clear that Greek and Greek Cypriot judges voted in favour of Western Thrace.
 
Justice at last…
 
“…Justice at last…Even Greek and Greek Cypriot judges at ECHR voted in favour of Western Thrace Turks, and ECHR decision constitutes an example for the other cases of Western Thrace Associations. ECHR accepted that Greek courts violate ‘‘Article 11’’ which regulates freedom of organization and association of minorities. That decision must pave the way for the recognition of Turkish identity by Greek authorities.” stated Halit Habipoglu, chairman of Federation of Western Thrace Turks in Europe (ABTTF).
 
Habipoglu underlined that ABTTF exerted great effort at every international platform to protect the rights of Turkish minority in Western Thrace, adding that endless efforts of ABTTF began to give fruits at last. Meanwhile, experts underline that this decision will force Greece to give back the rights of Western Thrace Turkish minority also recognizing the Turkish identity in Western Thrace.   

ABTTF Johannisstrasse 50, 58452 Witten / Germany, +49.2302.913291, info@abttf.org www.abttf.org

20071031

Youth ends successful "Youth Leader Seminar" in Friesland

Last Sunday the Youth of European Nationalities has ended its annual ?Youth Leader Seminar" on the Frisian island Skylge. President Aleksander Studen-Kirchner draws positive conclusions after seven days of strenuous work and fun.
Read more about the YLS

Jugend beendet ein erfolgreiches "Youth Leader Seminar" in Friesland

Die Jugend Europäischer Volksgruppen hat am Sonntag ihr jährliches "Youth Leader Seminar" auf der friesischen Insel Skylge beendet. Präsident Aleksander Studen-Kirchner zieht ein positives Fazit nach sieben Tagen anstrengender Arbeit und Spaß.
Lesen sie mehr über das YLS

Consultation of the EU-Commission on multilingualism

The European Commission calls upon interested parties to take part in a consultation on the importance of multilingualism in Europe. FUEN and YEN wonder why the clear visibility of the non-kinstate languages is missing in Europe.
Read more about the consultation

Konsultation der EU-Kommission zur Mehrsprachigkeit

Die Europäische Kommission ruft Interessierte dazu auf, an einer Konsultation über die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in Europa teilzunehmen. FUEV und JEV wundern sich, es fehlt ihnen die klare Sichtbarkeit der nicht-Staatssprachen in Europa.
Lesen Sie mehr über die Befragung

Hungary signals financial support for the FUEN

„Hungary is well known as an advocate for the autochthonous minorities in Europe. Let me remind you, that it was the Hungarian Head of government Péter Medgyessy who fought vehemently for the inclusion of the minorities in the then EU-constitution. I am therefore very pleased that the Hungarian government appreciates the work of the FUEN and would like to support it,“ with these words the FUEN-President Hans Heinrich Hansen summed up a recent dialogue in Budapest between the FUEN-President and the State Secretary in the Hungarian government, Ferenc Gémesi.    

Ferenc Gémesi praised the work of the FUEN as „an important task in a diverse Europe“ and was interested in the new initiatives of the umbrella organisation, which aim to strengthen their role as civil society‘s representative of the autochthonous minorities. Above all the co-operation with the European Parliament and the thematic emphasis on media for 2008 was of interest to the politician.

During the dialogue, in which also the Chairman of the German minority in Hungary, Otto Heinek, took part, as well as FUEN Secretary General Frank Nickelsen, the Hungarian State Secretary announced a concrete financial support for the FUEN, who will be  hosting their annual congress in Pecs/Fünfkirchen next year.

„A financial support from Hungary would bring us, as largest umbrella organisation of the autochthonous, national minorities in Europe, a great step further. After Denmark, which entered into the institutional support of the FUEN as the first national state in the past year, Hungary would be the second state - this would be a very important signal, that the European national states take an interest in the work for the autochthonous minorities of Europe by the FUEN,“ said Hans Heinrich Hansen after the dialogue in Budapest.

Ungarn signalisiert finanzielle Unterstützung für die FUEV

Nach einem Gespräch mit dem ungarischen Staatssekretär zeigt sich der Präsident der FUEV zuversichtlich, dass nach Dänemark noch ein zweiter Staat die Arbeit der Dachorganisation der autochthonen, nationalen Minderheiten finanziell unterstützen wird.
Lesen Sie mehr über das Gespräch in Budapest


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20071030

Neuerscheinung – Buchvorstellung:
Autonomien der Welt“: Regionalautonomie in globaler Perspektive

mit einem Vorwort von Dr. Martha Stocker, Vizepräsidentin der FUEV: »In unserer zusammenrückenden Welt ist der Erfahrungsaustausch zwischen Minderheiten nicht nur bei uns in Europa, sondern weltweit wichtig. Zwar hat das Konzept der Regionalautonomie seinen Ursprung in Europa, doch wächst immer mehr der Anspruch, ein internationales Recht auf Autonomie zu verankern. Dabei schwebt mir persönlich ein „dynamisches Modell“ vor, das für jede Volksgruppe in Erwägung gezogen werden sollte, damit sie selbst, wie der Autor auch sagt, „ihre politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen innerhalb gegebener Staatsgrenzen selbst bestimmen können“

Nach einer theoretischen Einführung in das politische Konzept der Autonomie begibt sich der Autor auf eine „Reise durch die Welt der funktionierenden Autonomiesysteme“, die heute in allen Kontinenten bestehen. In einer funktionalen Analyse werden die Grundzüge von Territorialautonomie in ihrer praktischen Anwendung verglichen, typische Elemente herausgearbeitet, Erfolgsfaktoren abgeleitet und Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.

Das Buch bietet einen umfassenden Einblick in die Welt der autonomen Regionen nicht nur für Fachleute. Das Buch ist aus einer Zusammenarbeit mit der EURAC entstanden und gleichzeitig in englischer Sprache bei ANTHEM Press, London/New Delhi erschienen.

Verlag: ATHESIA Verlag, Bozen 2007
Titel: Autonomien der Welt - Eine Einführung in die Regionalautonomien der Welt mit vergleichender Analyse
Autor: Thomas Benedikter
ISBN: 978-88-8266-479-4

20071029

THE STATE SECURITY DECIDES FOR THE ETHNIC MACEDONIANS...
 
Mrs Anthoula Zourka from the village Dendochori/Dmbeni, in the Prefecture of of Kastoria/Kostur,  had the "misfortune" to be married to a political refugee from the village Agios Germanos/German of Florina/Lerin Prefecture. She left Greece together with her husband during the Civil War (1946-1949). Mrs Zourka's husband was stripped of his Greek citizenship, however he was still in possession of her citizenship. This was proved after she applied to the relevant authorities in the Municipality to which her village belongs. It was confirmed that she is still is a Greek Citizen, duly registered in the Municipality's record books.
 
Dimitrios Kaziou, from Petros in Florina/Lerin was a political refugee whose Greek citizenship was taken away from him - as was the case with all ethnic Macedonians, as well as as all ethnic Greeks who took part in the Civil War and found themselves in the side of the "defeated". The ethnic Greeks political refugees were given an amnesty and got back their Greek citizenship in 1982. This was made possible with a law in 1982 on repatriation. Meanwhile, ethnic Macedonians were exempted from this law, as the right to repatriation was only given to "Greeks by genus".
 
Not long time ago, birth certificates were requested from local municipalities. Mrs Zourka, temporary living in the Republic of Macedonia, applied in person for such documents in order to later obtain an identity card and passport as any Greek citizen does. For Mr Kaziou, his relatives in Greece, for personal family reasons, applied for the certificate (Note: Mr Kaziou was deceased).
 
After a long bureaucratic procedure, in their answers, both Municipalities, refused to issue the certificates, stating that the State Security Administration does not agree on the issuing of the mentioned certificates. In particular, in the case of Mrs Anthoula Zourka , because "she did not apply for repatriation". In the case of Mr Dimitrios Kaziou it was because "he lost his Greek citizenship". Both cases are now being investigated by the Greek Ombudsman.
 
In 21st century Greece, a member-state of the European Union, the Council of Europe, a state in which its politicians "trumpet" that there is no discrimination, that all citizens are equal, that minorities do not exist, that the ethnic Macedonians do not exist, the State Security Administration needs to decide for a simple matter such as the issuing of birth certificate - and to in the end to issue a negative opinion for that request.

Could be that for the ethnic Macedonians in Greece and their relatives, practices that were employed by the former military Junta are still in place?

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20071029

Dr. Koloman Brenner neuer Vorsitzender der AGDM
17. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV auf dem Knivsberg / Nordschleswig

Am 27/10/2007 wurde Dr. Koloman Brenner per Akklamation zum neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV auf dem Knivsberg / Nordschleswig gewählt. Er löst damit den bisherigen Vorsitzenden, Hans Heinrich Hansen ab, der im Mai zum FUEV-Präsident gewählt wurde.

Die diesjährige 17. Jahrestagung der sog. AGDM hatte die Einrichtung eines Webportals für deutsche Minderheiten zum Thema. Im Beisein vom Beauftragten der Bundesregierung für nationale Minderheiten und Aussiedlerfragen, Herrn MdB Dr. Christoph Bergner, wurde von den anwesenden 30 Teilnehmern aus 10 europäischen Ländern das vorgestellte Webkonzept von FUEV-Generalsekretär Frank Nickelsen angenommen. Ziel wird es sein, bis Anfang 2008 das Portal online zu stellen. Bis zur Freigabe der Webseite www.agdm.fuen.org, sind die angeschlossenen Verbände aufgefordert, die Kurzbeschreibungen, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie weitere Links einzureichen.

Fotos: 20071027_08.JPG, 20071027_09.JPG, 20071027_12.JPG,

20071029

Forum at the European Parliament confirmed

The autochthonous, national minorities, represented by the umbrella organisation the Federal Union of European Nationalities (FUEN), have established a permanent Contact Forum with the Intergroup for Traditional Minorities at the European Parliament.

A delegation from the FUEN and the Youth of European Nationalities (YEN) as well as the representatives of the Intergroup agreed on this kind of forum during a meeting in the EU-Parliament in Strasbourg. Among others present at the meeting were the representatives Csaba Tabajdi, Michl Ebner, Kinga Gal, Henrik Lax, Bernt Posselt, Ljudmila Novak, Istvan Szent-Ivanyi, Tatjana Zdanonka and Ignasi Guardans Cambó.

"In my opinion the meeting in Strasbourg was a very important step for the minority work in Europe. We have worked out our proposal based on national solution models, and the response from the representatives was positive all around," explained a content President of the FUEN, Hans Heinrich Hansen, after the meeting.

The proposal worked out by the FUEN-YEN-representative Jan Diedrichsen and the Sorb Susann Schenk was supported by all fractions and a fiery exchange of ideas on how the European minority work can be further strengthened developed.

"In our opinion it is crucial that there be a formalised co-operation. A permanent committee, which operates according to rules of procedure," says Diedrichsen, who presented the proposal in the Parliament.

The Parliamentarians hand suggested a further development of the planned forum, by expanding it into an ?advisory board", which could be affiliated to the President of Parliament. This idea is now being discussed with the President of Parliament, Hans Gert Pöttering.

The FUEN will prepare rules of procedure together with the General Secretary of the Intergroup, David Koranyi. The official founding of the new European Forum at the Parliament is planned to take place in the beginning of next year.

"It was a very good, productive meeting and we work trustfully with the FUEN, who is our most important strategic partner in the work for minorities. I am confident that such a forum can become an important platform of exchange between politics and each minority and that we will continue working together on the further development of the protection of minorities in Europe," said Csaba Tabajdi after the joint meeting.

Photo l.t.r.: FUEN-YEN-representative Jan Diedrichsen, FUEN-President Hans Heinrich Hansen, Chairman of the Intergroup Csaba Tabajdi, General Secretary of the Intergroup David Koranyi and Co-Chairman of the Intergroup Michl Ebner.

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FUEN/YEN-representative Jan Diedrichsen, +45 22 30 88 76,
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Forum am Europäischen Parlament bestätigt

Die autochthonen, nationalen Minderheiten, vertreten durch den Dachverband Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV), erhalten an der Intergruppe für traditionelle Minderheiten im Europäischen Parlament ein festes Kontaktforum. Eine Delegation der FUEV und der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) sowie die Abgeordneten der Intergruppe haben sich während einer Sitzung im EU-Parlament in Straßburg auf ein solches Forum geeinigt. An der Sitzung nahmen unter anderem die Abgeordneten Csaba Tabajdi, Michl Ebner, Kinga Gal, Henrik Lax, Bernt Posselt, Ljudmila Novak, Istvan Szent-Ivanyi, Tatjana Zdanonka und Ignasi Guardans Cambó teil.

"Ich bin der Auffassung, die Sitzung in Straßburg war ein sehr wichtiger Schritt für die Minderheitenarbeit in Europa. Basierend auf nationalen Lösungsmodellen haben wir unseren Vorschlag erarbeitet, der rundum auf positive Resonanz bei den Abgeordneten gestoßen ist", erklärte ein zufriedener Präsident der FUEV, Hans Heinrich Hansen, im Anschluss an die Sitzung.

Der vom FUEV-JEV Beauftragen Jan Diedrichsen und der Sorbin Susann Schenk erarbeitete Vorschlag fand Unterstützung aller Fraktionen und es entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch, wie man die europäische Minderheitenarbeit weiter stärken kann.

"Entscheidend ist unserer Meinung nach, dass es eine formalisierte Zusammenarbeit gibt. Ein festes Gremium, das nach einer Geschäftsordnung agiert," so Diedrichsen, der den Vorschlag im Parlament vorstellte.

Von Seiten der Parlamentarier wurde angeregt, das geplante Forum später in einen "Beratenden Ausschuss" auszubauen, der am Parlamentspräsidenten angesiedelt werden könnte. Diese Idee wird nun mit dem Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering erörtert.

Die FUEV wird gemeinsam mit dem Generalsekretär der Intergruppe David Koranyi eine Geschäftsordnung vorbereiten. Geplant ist, Anfang des kommenden Jahres zu offiziellen Gründung des neuen Europäischen Forums am Parlament zu schreiten.

"Es war eine sehr gute, produktive Sitzung und wir arbeiten vertrauensvoll mit der FUEV zusammen, die unser wichtigster strategischer Partner in der Minderheitenarbeit ist. Ich bin mir sicher, dass ein solches Forum eine wichtige Plattform des Austausches zwischen Politik und den einzelnen Minderheiten werden kann und dass wir gemeinsam an der weiteren Entwicklung des Minderheitenschutzes in Europa arbeiten werden," so Csaba Tabajdi im Anschluss an die gemeinsame Sitzung.

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20071024

Deutsche Minderheiten in der FUEV treffen sich in Dänemark
FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen und Bundesbeauftragter Dr. Christoph Bergner
eröffnen 17. Jahrestagung auf dem Knivsberg / Nordschleswig

Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen FUEV organisiert neben ihrem jährlichen Hauptkongress eine Reihe von Regionalkonferenzen, die sich entweder auf Regionen in Europa oder auch bestimmte Minderheitengruppen konzentrieren.Die Konferenzen widmen sich stets verschiedenen Themen und werden entsprechend ausgewertet.

So gibt es neben der kürzlich in Lutzmannsburg / Burgenland / Österreich durchgeführten Konferenz der slawischen Minderheiten, die Treffen der kleinen Völker sowie die sog. Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der FUEV kurz AGDM. Letztere führt vom 26-29/10/2007 ihr 17. Jahrestreffen auf dem Jugendhof Knivsberg durch.

Auf Initiative des Deutschen Bundesministerium des Innern handelt es sich um eine 1991 in Budapest gegründete informelle Arbeitsgemeinschaft, die alle Organisationen vereint, die in der FUEV, dem Dachverband der nationalen Minderheiten und traditionellen Volksgruppen in Europa, zusammengeschlossen sind und sich als Verbände deutscher Minderheiten betrachten.

Thema des diesjährigen Treffens wird die Einrichtung eines Webportals für deutsche Minderheiten sein.

Die Tagung wird vom bisherigen Vorsitzenden dieser AGDM, dem jetzigen Präsidenten der FUEV, Hans Heinrich Hansen eröffnet. Neben Grussworten vom Hauptvorsitzenden des Bundes deutscher Nordschleswiger, Hinrich Jürgensen und Ministerialrat im Bundesministerium des innern, Dr. Detlev Rein, einem Einleitungsreferat vom Beauftragten der Bundesregierung für nationale Minderheiten und Aussiedlerfragen, Herrn MdB Dr. Christoph Bergner, sind Webkonzepte von FUEV-Generalsekretär Frank Nickelsen sowie Webbeispiele von Teilnehmern aus mehreren europäischen Staaten geplant.

Es werden ca. 30 Teilnehmer aus 10 europäischen Ländern erwartet.

20071023

FUEV befürwortet Referendum und unterstützt Ladiner

Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) äußert sich im Vorfeld positiv über die geplante Volksbefragung in den ladinischen Gemeinden der Provinz Belluno, Cortina, Fodom (Buchenstein) und Col. Die Dreiteilung der ladinischen Gemeinden, die ein Produkt der Herrschaft des faschistischen Diktators Mussolini ist, wird von den ladinischen Vertretern seit mehreren Jahren kritisiert - unter anderem von der FUEV-Mitgliedsorganisation Union Generela Di Ladins Dla Dolomites

Hintergedanke der erneuten Zusammenfügung der Gemeinden ist es, die Strukturen zu stärken und damit die Situation der autochthonen Ladiner, die mit ihren rund 30.000 Sprechern zu den kleinsten Volksgruppen in Europa gehört.

Die FUEV ist sich mit den Vertretern der Ladiner einig, dass eine Gebietskörperschaftsreform die Situation der Volksgruppe stärken wird. Und alles, was die Situation der Ladiner verbessert und ihren Fortbestand zu sichern hilft, sollte in Angriff genommen werden, erklärt die FUEV, der größte Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten in einer Pressemitteilung.

„Wir unterstützen das demokratische Mittel der Volksbefragung, die am 28. und 29. Oktober in den ladinischen Gemeinden der Provinz Belluno, Cortina, Fodum (Buchsten) und Col stattfinden wird, um die Dreiteilung, die ein Relikt aus Zeiten Mussolinis ist, zu überwinden und legen allen Verantwortlichen, egal ob Vertreter der autochthonen Ladiner oder Vertreter der Mehrheitsbevölkerung ans Herz, gemeinsam an der Sicherung der Lebensbedingungen der ladinischen Volksgruppe zu arbeiten.", heißt es weiter von Seiten der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen.

20071023

Discriminations against ethnic Macedonians continues...

Another case of discrimination against Macedonian political refugee.
 
On the 3rd of October 2007 Mr. Done Rakovski (Antonios Rakovitis) resident in the Czech Republic, born in the village Polyplatanos/Klabushchica of Florina/Lerin Prefecture arrived to the border check point of Niki/Negochani, Florina/Lerin, with the purpose to visit his village that is situated only a few kilometers from the border between Greece and the Republic of Macedonia.
 
During the passport control, Greek authorities detected that Mr. Rakovski’s name was in the "unwanted persons national list" of the Greek State and his entry in Greece was thus denied.
 
This particular list contains the names of many Macedonian political refugees of the Civil War who still today, after 60 years after its end, cannot visit their birthplaces and their relatives in Greece.
 
Up to day, cases were known of Macedonian political refugees and economical emigrants from overseas countries (Australia, Canada and USA) as well as from the Republic of Macedonia, who are in the "national list of the unwanted". In this case, the surprising fact is that the negation of entry concerns to a citizen of a member-state of the European Union.
 
EFA-Rainbow in the context of the contacts and cooperation which it has with its partner in the European Political Party - European Free Alliance, will present the case to the appropriate bodies of the European Union (European Commission and European Parliament) the Council of Europe as well to other international human rights organisations.

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20071022

The FUEN explores co-operation in Strasbourg - Minorities in the European Parliament

To initiate a strengthened co-operation between the European minorities and the European Parliament a delegation of the FUEN is visiting the European Parliament in Strasbourg under the leadership of FUEN-President Hans Heinrich Hansen on Thursday the 25th October.

The aim of the gathering is to discuss the idea of a minority representation in the European Parliament, which is supported by the interfractional Intergroup in the European Parliament.

"With the European Parliament and especially the Intergroup for Traditional Minorities we have a strong advocate. Also the President of Parliament Hans-Gert Pöttering has commented on the vital significance of the minorities in Europe in a recent letter to us. Together with the representatives we will consider how a formalised co-operation between the Parliament and the FUEN, as civil society's representative of the autochthonous minorities, is possible," explains FUEN-President Hans Heinrich Hansen, who in this connection could imagine an advisory board in the Parliament, where the minorities can present their their concerns.

The invitation to the meeting in the European Parliament is extended jointly by the President of the Intergroup, Mr. Csaba Tabajdi, and FUEN-President, Mr. Hans Heinrich Hansen.

THE FEDERAL UNION OF EUROPEAN NATIONALITIES with its 84 member organisations in 31 European countries is the largest umbrella organisation of the autochthonous, national minorities in Europe.

FACTS: In the 45 states belonging to Europe live 337 ethnic and national minorities with almost 105 million members. This corresponds to about 14 % of the total population.

The number of peoples in Europe amounts to 87 of which 33 peoples belong to a kin-state.

Europe has a total of 90 languages of which 37 are used as national languages and 53 languages count as "non kin-state" (Sorbian, Frisian, Rhaetian). According to official numbers of the EU, 40 million citizens of the expanded European Union use a regional- or minority language. This corresponds to almost ten percent of the citizens of the Union.

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20071022

FUEV sondiert Zusammenarbeit in Straßburg - Minderheiten im Europaparlament

Zur Anbahnung einer verstärkten Zusammenarbeit der europäischen Minderheiten mit dem Europäischen Parlament weilt am Donnerstag, dem 25. Oktober eine Delegation der FUEV unter Leitung des Präsidenten Hans Heinrich Hansen beim Europäischen Parlament in Straßburg.

Die Zusammenkunft soll die seitens der interfraktionellen Intergruppe im Europäischen Parlament unterstützte Idee einer Vertretung der Minderheiten am Europäischen Parlament beraten.

"Wir haben mit dem Europäischen Parlament und vor allem mit der Intergruppe für Traditionelle Minderheiten einen starken Fürsprecher. Auch Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering hat sich in einem Schreiben an uns kürzlich über die positive Bedeutung der Minderheiten in Europa geäußert. Wir werden uns gemeinsam mit den Abgeordneten überlegen, wie eine formalisierte Zusammenarbeit zwischen dem Parlament und der FUEV als zivilgesellschaftlicher Vertreter der autochthonen Minderheiten möglich ist", erklärt FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen, der sich in diesem Zusammenhang ein Kontaktgremium im Parlament vorstellen kann, wo die Minderheiten ihre Anliegen vorbringen können.

Zum Treffen im Europaparlament laden der Vorsitzende der Intergruppe Herr Csaba Tabajdi und FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen gemeinsam ein.

DIE FÖDERALISTISCHE UNION EUROPÄISCHER VOLKSGRUPPEN ist mit 84 Mitgliedsorganisationen in 31 europäischen Ländern der größte Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa.

FAKTEN: In den 45 zu Europa gehörenden Staaten leben 337 ethnische und nationale Minderheiten mit knapp 105 Millionen Angehörigen. Dies entspricht rund 14 % der Gesamtbevölkerung.

Laut statistischen Daten der EU wird die Anzahl der Völker Europas mit 87 beziffert, staatstragend davon sind 33 Völker.

Insgesamt gibt es in Europa 90 Sprachen, davon werden 37 als Nationalsprachen genutzt und 53 Sprachen gelten als "staatenlose Sprachen" (Sorbisch, Friesisch, Räteromanisch). Nach offiziellen Angaben der EU nutzen in der erweiterten Europäischen Union 40 Millionen Unionsbürger eine Regional- oder Minderheitensprache. Dies entspricht knapp zehn Prozent der Unionsbürger.

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20071009

Slawische Minderheiten in der FUEV treffen sich zum Thema:
Erwerb der Muttersprache und zweisprachige Bildung
Seminar vom 11.-13. Oktober 2007 in Lutzmannsburg / Burgenland / Östterreich

Der diesjährige 52ste Kongress fand in der estnischen Hauptstadt Tallinn statt. Er stand im Zeichen des Grundrechtes auf Bildung. Dieses Recht wurde in einer Charta verabschiedet. In Anknüpfung an die in Tallinn angenommenen europäischen Grundlagen ist es notwendig, den Stand des Rechts auf Bildung nun bei jeder Minderheit vor Ort spezifisch zu betrachten. „Bildung ist die zentrale Herausforderung für die Minderheiten in Europa. Viele Fragen, welche die Bildung betreffen, sind für alle Minderheiten in Europa gleich und wir können als FUEV ein Werkzeug vermitteln und Hilfestellung leisten, wie diese Herausforderungen der Bildung gelöst werden können.

»Wir haben dabei kein Patentrezept und die Volksgruppen müssen jeweils eigene Lösungen erarbeiten« erklärt die FUEV- Vizepräsidentin Mag.Zlatka Gieler. Im Rahmen des Seminars für die slawischen Minderheiten, welches vom 11. bis 13.Oktober 2007 in Lutzmannsburg, Hotel Thermenhof stattfindet, wird eine Regionalkonferenz durchgeführt. Beginn der Veranstaltung ist um 9.00 Uhr. Zahlreiche Vertreter von 16 slawischen Minderheiten aus 10 Staaten haben ihr Kommen zugesagt. Die Konferenz wird von der für Bildung, Kinderbetreuung und Tourismus zuständige Landesrätin Mag. Michaela Resetar eröffnet.

20071002

New Council for Minorities in the European Parliament

After a meeting recently between the president of the FUEN, Mr. Hans Heinrich Hansen and Mr. Csaba Tabajdi, the chairman of the Intergroup for traditional minorities, a new Council for Minorities in the European Parliament has come closer to a realisation.
Read more about the new Council for Minorities

Neues Gremium für Minderheiten im Europäischen Parlament
Nach einem Treffen zwischen dem Präsidenten der FUEV, Herrn Hans Heinrich Hansen und Herrn Csaba Tabajdi, dem Präsidenten der Intergruppe für traditionelle Minderheiten, ist ein neues Gremium für Minderheiten im Europäischen Parlament einen Schritt näher gerückt.
Lesen sie mehr über das neue Gremium der Minderheiten

The OSCE meets in Warsaw and the new High Commissioner on Minorities introduced himself

The annual meeting of the OSCE "Human Dimension Implementation Meeting" takes place in Warsaw. FUEN and some of it´s member organizations took part and in informal talks at the conference FUEN met the new High Commissioner on national Minorities.
Read more about the human rights meeting in Warsaw

In Warschau trifft sich die OSZE und der neue Hohe Kommissar für nationale Minderheiten stellte sich vor
In Warschau hat das jährliche OSZE "Human Dimension Implementation Meeting" stattgefunden. Die FUEV und einige ihrer Mitgliedsorganisationen waren dabei, und es kam am Rande zum Treffen mit dem neuen Hohen Kommissar für nationale Minderheiten.
Lesen sie mehr über das Menschrechtstreffen in Warschau

Securing the Language Diversity in Europe - Comments by the FUEN on the European Day of Language

On the occassion of the European Language Day, the President of the Federal Union of European Nationalities (FUEN) congratulates all Europeans, who have the opportunity of being raised with two or more mother tongues.
Read more about the European Day of Language

Sprachenvielfalt in Europa bewahren - FUEV zum Europäischen Tag der Sprachen
Anlässlich des heutigen Europäischen Sprachentages, gratuliert der Präsident der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) allen Europäern, die das Glück haben, von Haus aus zwei- oder mehrsprachig aufzuwachsen.
Lesen sie mehr über den Europäischen Tag der Sprachen


20071001

EUROMIN 08 ein sportliches Kulturprojekt
1stes Fussballturnier für autochthone nationale Minderheiten in Europa vom 01.-07. Juni 2008 in Surselva / Graubünden / Schweiz

Wenn Andreas Möller in einem TV-Interview äusserst dezidiert meinte „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien“ und Franz Beckenbauer in einem Länderspielkommentar sachlich überzeugend festgestellt hat „Die Schweden sind keine Holländer – das hat man genau gesehen“, so zeugt dies nicht nur von der genauen Kenntnis Europas bei den weitgereisten Fussballern, sondern auch, dass die geografischen Gegebenheiten auf die (Spiel-)Kultur der Mannschaften abzufärben scheint. Ob Italiener, Schweden oder Niederländer macht für den versierten Fussballer schon einen Unterschied. Der Fussball wird somit zum öffentlichkeitswirksamen Katalysator und Verteiler der jeweiligen Kultur.

Genau diese Verbindung vom Massenphänomen Fussball und Kultur will EUROMIN 08 für die Minderheitensprachen ausnutzen. Wir wollen der (fussballinteressierten) Welt zeigen, welche Vielfalt der Kulturen ihr entgeht, wenn sie bloss die UEFA EURO 2008 sieht. Unsere Fussballmeisterschaft soll dem Publikum zeigen, wie viel Spass es machen kann, einer sprachlichen Minorität anzugehören. Genau wie bei unseren anderen Meetings und Seminaren geht es auch auf dem Fussballfeld darum zu zeigen, wie wir es zu Hause so haben, wie wir so spielen und natürlich wollen wir voneinander lernen. Nur diesmal gehen die Friesen nicht mit einer neuen Idee für den zweisprachigen Unterricht oder die Sorben mit einem Modell der sprachlichen Integration neu in die Lausitz gezogener Menschen nach hause, sondern sie stellen die Abseitsfalle wie die Waliser oder haben eine besonders raffinierte Variante des „Corners“ von den Ladinern abgeschaut.

Die EUROMIN 08 findet vom 1. – 7. Juni 2008 in der Surselva in der Schweiz statt. Natürlich sind neben den Teams auch die Fangemeinden herzlich willkommen. Dank der Unterstützung des regionalen Tourismusvereins können wir allen ein gutes Übernachtungspaket anbieten. Dem Fussballfest im Vorfeld der EURO2008 steht also nichts im Weg.

von Andrea L. Rassel, Vizepräsident FUEN

Weitere Einzelheiten:
www.euromin2008.net

)20070927

Western Thrace Turkish Minority won two seats at the general elections

Western Thrace Turkish minority won two seats at the Parliament, Ahmet Haciosman (PASOK) from Gumulcine (Komontini) and Cetin Mandaci (PASOK) from Iskece (Xanthi) at the general elections held in Greece on 16 September.

New Democracy Party (ND), the governing party, got 41.84% of the votes and won 152 seats in the 300-seat Parliament, again retaining a slim majority in parliament. Meanwhile, PASOK won 102 seats with 38.10% share of the votes. Other then two main parties, Communist Party (KKE) won 8.14% of the vote and 22 seats, while Radical Left Coalition (Syriza),won 5.03% and 14 seats. The fifth party in the Parliament is Popular Orthodox Alarm with (LAOS) 3.79% of the votes, being represented by 10 PMs.

Results of the election showed that two PMs from Western Thrace Turkish minority were elected. However, in Gumulcine (Komotini) two candidates lost their chance to become MPs narrowly. Meanwhile, Ahmet Haciosman, PASOK candidate from Gumulcine (Komotini) got 14.873 votes, being the PASOK MP with highest number of votes. Ilhan Ahmet, ND candidate could not be elected although he achieved 14.188 votes. In Gumulcine (Komotini), PASOK and New Democracy Party (ND) got 36.665 and 36.540 votes, respectively. As PASOK was the winning party in Gumulcine (Komotini), the party will be represented by two MPs in the Parliament while one MP from NP will enter the Parliament.

As a result, Evripidis Stilianidis , Greek candidate of NP, was elected as PASOK Gumulcine (Komotini) MP and Ilhan Ahmet, due to a very small vote difference of 125, could not be elected.

Meanwhile, we see an increasing trend in the votes for Western Thrace Turkish minority candidates in Iskece (Xanthi). Western Thrace Turkish minority members who were not represented in the Parliament for two terms, succeeded to elect Cetin Mandaci, by 15.211 votes.

It is success to increase minority MPs in the Parliament, yet…
 
Western Thrace Turkish minority members were represented in the Parliament during the previous term only by one MP and when we compare the current election success of sending two minority MPs to the Parliament, we should admit that it is a worth-mentioning success for the minority. However, on the other hand, it is a big pity that third minority MP missed being MP with 165 votes.
 
Halit Habipoglu, chairman of Federation of Western Thrace Turks in Europe (ABTTF), underlined the same issue. “First to say, it is a real success for our minority to send two minority MPs to the Parliament. Additionally, I would like to wish success to our friends and express my belief in their effort to protect the rights of our minority at the Parliament. Meanwhile, I would like to express my grief for I˙lhan Ahmet as he could not be elected. We were expecting to achieve three MPs but Stilianidis, NP candidate of majority, lost 5000 votes which caused  NP to be the second party in and we could not send Ilhan Ahmet to the Parliament as our third MP.” said Habipoglu.
 
Habipoglu stated that it was a great success to increase votes in Iskece (Xanthi), sending one MP to the Parliament. Habipoglu underlined the support of Ahmet Mete, elected Mufti of Iskece (Xanth), in that success. However, Habipoglu stated that as long as the 3% threshold was not abolished, the real representation of the minority would not be possible while all the MPs had to represent the view of their party. Meanwhile, vote of confidence for the new government will be held on 23 September.

ABTTF Johannisstrasse 50, 58452 Witten / Germany, +49.2302.913291, info@abttf.org www.abttf.org

Federation of Western Thrace Turks in Europe (ABTTF)
participated 6th United Nations ECOSOC Human Rights Council Meeting
 
United Nations (UN) 6th ECOSOC Human Rights Council Meeting began in Geneva on 10 September. The meetings will continue until 28th September. Meanwhile, Baris Hasan, Director of ABTTF Academic Research presented ABTTF during the meeting, putting the problems of Western Thrace Turkish Minority members on the agenda of ECOSOC Human Rights Council.  Meanwhile, ABTTF submitted a proposal to the Council and thus, problems of Western Thrace Turkish Minority members were filed to the formal minutes of United Nations.  
 
The proposal regarding the human rights violations in Western Thrace submitted by ABTTF was announced to be accepted by the Council Presidency. You can access the proposal by clicking on the link:  http://daccessdds.un.org/doc/UNDOC/GEN/G07/018/62/PDF/G0701862.pdf?OpenElement
 
Western Thrace problem is becoming an issue of United Nations agenda…
 
With the acceptance of the proposal submitted to the United Nations and following the formal issuance of the proposal, the problems stemming from human rights violations in Western Thrace are likely to become one of the most debated issues on the UN’s agenda   
 
Halit Habipoglu, chairman of ABTTF, made a declaration about the 6th ECOSOC Human Rights Council Meeting and stated that the acceptance of the ABTTF’s proposal, which explained the human rights violations via concrete examples, was a very significant improvement. Habipoglu underlined that with the mentioned proposal, the situation of Western Thrace Turkish Minority members would be on the international community’s agenda, also giving ABTTF motivation to renew their efforts. Habipoglu also gave information on the significance of ECOSOC Human Rights Council Meetings as those meetings meant great international experience for ABTTF and platform to express the unfair situation facing Western Thrace Turkish Minority members. ABTTF will participate the 7th meeting which will be held in December, in Geneva.

ABTTF Johannisstrasse 50, 58452 Witten / Germany, +49.2302.913291, info@abttf.org www.abttf.org

20070923

The arrest of a member of the Cornish Stannary Parliament

The private address of Hugh Rowe, a member of the Cornish Stannary Parliament, a member of FUEN, was raided by a detachment of fourteen armed police at 7am on Thursday 6th September 2007. He was informed that he was being charged and arrested on suspicion of conspiracy to possess a firearm with intent to cause fear of violence. Mr Rowe was handcuffed and taken to nearby Camborne Police Station. While he was being questioned and protesting his innocence his property was searched.

The following items were removed as evidence:-

1. Two copies of the book on Cornish history “Breaking the Chains” by John Angarrack (Published 1999). Freely available for many years, as also (2).
2. The Cornish Constitution by the Cornish Stannary Parliament. (Published 2002).
3. Various documents on European and United Nations human rights.
4. A copy of the proposed 2011 Census form.
5. Cornish language tapes.
6. A personal address book
7. A purple folder containing Stannary evidence to a Public Inquiry on the proposed construction of a housing estate in Camborne which is suspected of being intended to provide second homes rather than meeting local housing needs.
8. Notes on Stannary evidence given at the Carlyon Bay Public Inquiry concerning a block of 500 flats, possibly for second homes, on a beach suspected of being the property of the Duke of Cornwall, heir to the throne.
9. A computer tower.
10. Three Cornish flags.
11. Miscellaneous items unrelated to the use of firearms for violence.

A licensed air-rifle was not taken away. After twelve hours in custody, Hugh Rowe was released on bail till mid-January 2008. Following protests by Stannary members of an infringement of the right to freedom of expression, (ECHR Article 10) only items 1, 2, 7 and 10 were recovered from the Police at Bodmin on 21st September 2007.

The Cornish Stannary Parliament is wholly and solely committed to research into Cornish history and the constitutional position of the Duchy of Cornwall. Members seek to have United Nations Conventions introduced into United Kingdom law. This would include the introduction of a statutory guarantee of equality before the law which, would help secure proportionate equal funding for Cornish culture, language and traditions.

Yes, the Cornish Stannary Parliament has no time for violence. Whereas, police action, if investigated impartially, would arouse the suspicion of politics by other means. The motive would appear to be an attempt to assist politicians in covering up the ongoing official refusal to recognise the right of the Cornish to exist as a national minority. In place of introducing equality before the law into English law, we are being subjected to official attempts to intimidate and criminalize the Cornish messenger.

Further information:
www.cornishstannaryparliament.org

20070922

Minderheiten in Europa - Eine Serie der Televisiun Rumantscha

In Europa leben über 200 sprachliche Minderheiten. Diese werden von ihren Heimatstaaten gut oder eben weniger gut behandelt. Ende der achtziger Jahre hat der Europarat die „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ geschaffen. Diese Charta umschreibt die Rechte der Minderheiten und die Pflichten ihrer Staaten. Dank diesem Dokument hat sich bei vielen Minderheiten die politische Lage verbessert und somit auch die sprachlich-kulturelle Situation. Seit rund 25 Jahren hat auch die Rumantschia wieder ihre Kontakte mit den Minderheiten in Europa intensiviert. Bis letzten Frühling war mit Romedi Arquint, ehemaliger Präsident der Lia Rumantscha, sogar ein Rätoromane Präsident der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen FUEV. Aber auch Radio e Televisiun Rumantscha nehmen seit Jahren an den Begegnungen der Organisation der Radio- und Fernsehstationen der Minderheiten Europas teil.

Diese Kontakte der Rumantschia mit anderen Minderheiten haben die Televisiun Rumantscha (TvR) bewogen, eine Serie über Minderheiten in Europa zu realisieren. Begonnen haben wir diese Serie mit den Ladinern in den Dolomiten, den Walsern in Graubünden, den Cornwallisern in Grossbritanien, den Friesen in Norddeutschland und der letzte Film war den Sorben in Deutschland gewidmet. Von diesen Filmen wurden nun 5 DVD’s mit Kommentaren in den vier Schweizer Landessprachen produziert. Die DVD’s können bei RTR über Internet (www.rtr.ch/rtr/butia) oder per Post bei Televisiun Rumantscha, butia, Masanserstr. 2, 7002 Chur bestellt werden.

Einzelpreis CHF 34.50 / 22 Euro, Serienpreis CHF 124.50.- / 79 Euro (zuzüglich Versandspesen).

Die Televisiun Rumantscha wird diese Serie über Minderheiten in Europa fortsetzen. Am 2. September 2007 wurde der Film gezeigt, der den Katalanen in Spanien gewidmet ist (weitere Informationen sind auf der Homepage der Televisiun Rumantscha, Rubrik „minoritads“ zu finden).

20070921

Ministerpräsident Peter Harry Carstensen:
Anke Spoorendonk - eine weltoffene Politikerin mit Visionen

HAITHABU. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hat heute (21. September) der SSW-Abgeordneten Anke Spoorendonk zum 60. Geburtstag gratuliert. "Ich wünsche ihr persönlich alles Gute und nutze die Gelegenheit, ihr Respekt zu zollen als eine bodenständige, weltoffene Politikerin mit Visionen", sagte der Regierungschef bei einem Empfang der Politikerin im Wikingermuseum Haithabu (Kreis Schleswig-Flensburg).

Anke Spoorendonk vertrete ihre Auffassung mit Leidenschaft und Beharrlichkeit, was durchaus auch manchmal ungemütlich werden könne. Doch gerade das mache die Vorsitzende der SSW-Abgeordneten zu einer starken Persönlichkeit im Parlament. Seine Geburtstagsglückwünsche verband Carstensen mit einem Dank an die Minderheiten. Diese hätten mit ihrer Arbeit entscheidend dazu beigetragen, der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren neue Dynamik zu verleihen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Christian Hauck, Rüdiger Ewald
Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel |Telefon 0431 988-1704 |Telefax 0431 988-1977
landesregierung@schleswig-holstein.de Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.landesregierung.schleswig-holstein.de

20070921

Friesische Herbsthochschule und Familientage 

Die Friisk Foriining bietet vom 12. bis 16. Oktober wieder eine friesische Herbsthochschule an - in diesem Jahr erstmals auf Föhr. Das Ernst-Schlee-Schullandheim in Nieblum bietet den Rahmen für eine Vielzahl von Aktivitäten für Jung und Alt, bei denen die friesische Sprache im Mittelpunkt steht. Wer gerade Friesisch lernt, ist genauso herzlich willkommen, wie die, die es schon können.

Im Programm findet man verschiedene Workshops wie Rhetorik, ein Sprachkurs Fering/Mooring, Malen oder Handarbeiten. Das Rahmenprogramm mit Tai Chi, einem Friesischen Abend, einer Exkursion über die Insel, Vorträgen und ein Museumsbesuch in Oevenum runden die diesjährige Hersthochschule ab.

Mit einem eigenen Programm finden gleichzeitig die friesischen Familientage statt. Im Mittelpunkt wird hier ein Theaterstück stehen, das zu einem späteren Zeitpunkt auch in Risum-Lindholm präsentiert werden soll.

Wer Fragen zum Programm hat oder selber gerne etwas auf Friesisch anbieten möchte, kann sich an das Sekretariat der Friisk Foriining in Bargum wenden, Tel.: 04672-77520, Fax -21, Email: info@friiske.de. Dort werden auch ab sofort Anmeldungen entgegen genommen.  Erste FUEV-Regionalkonferenz zu Bildungsfragen

20070921

Die erste regionale Konferenz der FUEV zum Recht auf Bildung fand im Rahmen des YOU!MM Minority Marathons im deutsch-dänischen Grenzland in Flensburg statt.

Im Beisein der Stellvertretenden Ministerpräsidentin und Bildungsministerin Schleswig-Holsteins, Frau Ute Erdsiek-Rave und dem früheren dänischen Minister und Abgeordneten des Folketings Frode Sørensen, diskutierten die Vertreter der Sorben, Friesen, der deutschen Minderheit in Dänemark und der dänischen Minderheit in Deutschland in einer Round Table Diskussion über ihre jeweiligen Bildungssysteme.

Der Round-Table Konferenz, der Grußworte und wissenschaftliche Vorträge vorangingen und an der über 120 Gäste teilnahmen, knüpft an das von der FUEV verabschiedete Recht auf Bildung der autochthonen, nationalen Minderheiten / Volksgruppen in Europa an.

Bildung als gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts bildet auch die Grundlage für das Weiterbestehen der Minderheiten und der Identitätsbildung jedes einzelnen Angehörigen einer Minderheit.

Dabei kam es mit der Konferenz zu einer "historischen Zusammenkunft": Noch nie haben sich die Minderheiten in Deutschland und Dänemark gemeinsam zu einem Thema in dieser Weise ausgetauscht und geäußert. Bereits im Vorfeld zu der Konferenz hatte man sich auf Inititiative der FUEV getroffen und das Bildungsthema im kleinen Kreis erörtert.  

Schwerpunkte werden dabei verbindend gesehen in der notwendigen Mit- und Selbstbestimmung der Minderheiten im Bildungsbereich, der Umsetzung des Lebenslangen Lernens in ganzheitlichen Bildungssystemen der Minderheiten, die eine wichtige identitätsbildende Funktion wahrnehmen sowie dem Beitrag der Bildung zum friedlichen Miteinander von Minderheitsangehörigen und Mehrheitsbevölkerung. Der Sprachbildung in der Minderheitensprache wird dabei auf dem Hintergrund des europäischen Standards der frühen Zwei- und Mehrsprachigkeit ein besonderer Stellenwert.

First regional FUEN-conference on issues of education

The first regional conference of FUEN on the Right to Education took place together with the YOU!MM Minority Marathon in Flensburg, in the German-Danish border region.

In the presence of vice prime minister and education minister of Schleswig-Holstein Mrs Ute Erdsiek-Rave and former Danish minister and member of the Folketing Mr. Frode Sørensen, representatives of Sorbs, Frisians, of the German minority in Denmark and the Danish minority in Germany discussed their education systems in a round-table discussion.

The round-table conference, which was preceded by welcoming words and presentations, and in which more than 120 guests were participating, was linked to the "Right to Education for the autochthonous national minorities in Europe" that was adopted by FUEN. Education is regarded as a challenge for society in the 21st century, which also creates the basis for the continued existence of minorities and the identity formation of each individual person who belongs to a minority.

Moreover this conference led to a "historical meeting". Never before the minorities in Germany and in Denmark exchanged and expressed their views and experiences about a subject in this way. In the run-up to the conference already some people met on the initiative of FUEN for a small group discussion.

All the speakers saw as important subjects the necessity of co- and self-determination in the education field, implementation of lifelong learning into holistic education systems, which have an important identity forming effect, as well as the contribution of education for peaceful coexistence between people belonging to a minority and the majority population. In this context, language education in the minority language is held in particular high esteem and is regarded as a regional richness seen from the background of the European standard of early bi- and multilingualism.

20070911

Intergroup of the EU-Parliament discusses
language vitalisation and discrimination in Romania

Three interesting topics were on the agenda when the "Intergroup for traditional minorities", convened on Thursday 6. September under the leadership of President Csaba Tabajdi (PES) in Strasbourg.

By means of two examples - Wales and Cornwall - the attempts at "revitalising" a European regional language were illuminated. From her own experience Eluned Morgan (MEP) was able to depict the development of the Welsh language within the past years. "In the area, in which I grew up, I was one of the few students who learnt Welsh - today whole busses drive the kids to this school," she explained.

Chief Executive of the Language Board in Wales, Meirion Prys Jones, gave a few clues as to why the support of the Welsh language has been such a success. "The crucial matter is education, the educational range which we offer our children - they are the future of our language and the key to success," said Prys Jones, who also emphasised the image of a language as important factor - "Welsh has become sexy."

Not quite as rosy a picture was painted by the representatives from Cornwall, John Fleet und Ann Trevenen Jenkin, who reported of the efforts to revitalise the endangered language. "In this connection we are very thankful for the support from the European Parliament," the representative from Cornwall, John Fleet, explained. Ann Trevenen Jenkin spoke of the new initiative "Maga" which is to support the Cornish language and the historical background of the Cornish.

As a point of current affairs on the agenda the discharged university teacher Péter Hantz, from the Babes¸-Bolyai University in Romania, was invited, and he most pressingly reported on the "unsustainable situation of discrimination of the Hungarian minority in the Romanian educational system" and on the situation at the Babes¸-Bolyai University in particular.

"Although the Romanian side repeatedly speaks of a multicultural university - this is a blatant lie," said Péter Hantz. Professor Dr. György Schöpflin (MEP), who co-operated on the OSCE-recommendation in 2000, to find a solution to the situation in the educational area, was supportive of the university teacher and criticised the lack of implementation of the OSCE-recommendations and the treatment of the Hungarian minority in the educational area. The Hungarian minority entails ca. 6,6 percent of the total population in Romania. But only around 4 percent of the students in Romania have a Hungarian minority background.

Also the EU-Commissioner for multilingualism, who originates from Romania, Leonard Orban, was rebuked for his passivity in this case and the members of the Intergroup who spoke requested that an appropriate, state financed university system for the Hungarian minority in Romania should be made possible.

Intergruppe des EU-Parlaments diskutiert
Sprachenvitalisierung und Diskriminierung in Rumänien

Drei interessante Themen standen auf der Tagesordnung, als die interfraktionelle Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments, die "Intergruppe für traditionelle Minderheiten" am Donnerstag, den 6. September, unter Leitung des Präsidenten Csaba Tabajdi (PES) in Straßburg zusammentraf.

Anhand von zwei Beispielen - Wales und Kornwall - wurden die Versuche zur "Revitalisierung" einer europäischen Regionalsprache beleuchtet. Aus eigener Erfahrung konnte die Abgeordnete Eluned Morgan (MEP) aus Wales anschaulich berichten, welche Entwicklung Walisisch in den vergangenen Jahren genommen hat. "In dem Gebiet, in dem ich aufgewachsen bin, war ich eine der wenigen Schüler, die Walisisch gelernt habe - heute fahren ganze Busse mit Kindern in die Schule", so die Abgeordnete.

Der Geschäftsführer des "Language Boards" in Wales, Meirion Prys Jones, gab einige Anhaltspunkte, warum die Ansätze, Walisisch zu fördern, so gut gelungen sind. "Das Entscheidende ist die Bildung, das Bildungsangebot an unsere Kinder - sie sind die Zukunft unserer Sprache und der Schlüssel zum Erfolg", so Prys Jones, der auch das Image einer Sprache als Faktor hervorhob - "Walisisch ist sexy geworden".

Ein nicht ganz so rosiges Bild zeichneten die Vertreter aus Kornwall, John Fleet und Ann Trevenen Jenkin, die über die Bestrebungen berichteten, die vom Aussterben bedrohte Sprache zu beleben. "Wir sind in diesem Zusammenhang sehr dankbar für die Unterstützung durch das Europäische Parlament", erklärte der Vertreter aus Kornwall John Fleet. Ann Trevenen Jenkin berichtete über die neue Initiative "Maga" zur Unterstützung der kornischen Sprache und die historischen Hintergründe der Kornwaliser.

Als aktuellen Tagesordnungspunkt war der entlassene Hochschullehrer Péter Hantz von der Babes¸-Bolyai Universität in Rumänien geladen und berichtete eindringlich über die "unhaltbare Situation der Diskriminierung der ungarischen Minderheit im rumänischen Bildungssystem" und über die Situation an der Babes¸-Bolyai Universität im Besonderen.

"Es wird zwar von rumänischer Seite immer wieder von einer multikulturellen Universität gesprochen - doch das ist eine glatte Lüge", so Péter Hantz. Der Abgeordnete, Professor Dr. György Schöpflin, der 2000 an einer OSZE-Empfehlung mit gearbeitet hat, um die Situation im Bildungsbereich zu lösen, sprang dem Hochschullehrer bei und kritisierte die nicht-Umsetzung der OSZE-Empfehlungen und die Behandlung der ungarischen Minderheit im Bildungsbereich. Die ungarische Minderheit macht ca. 6.6 Prozent der Gesamtbevölkerung in Rumänien aus. Aber nur rund 4 Prozent der Studenten in Rumänien haben einen ungarischen Minderheitenhintergrund.

Auch der aus Rumänien stammende EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit Leonard Orban wurde für seine Passivität in dieser Sache gerügt, und die Mitglieder der Intergruppe, die das Wort ergriffen, forderte dazu auf, der Minderheit der Ungarn in Rumänien ein angemessenes, staatsfinanziertes Hochschulsystem zu ermöglichen.

Congratulation to Wales - European Network attains EU-support

The European Union has decided to support a new network of European regional- and minority languages within the framework of the support programme "Lifelong Learning", which was launched in 2007. This kind of network has been established on the initiative of the "Language Board" in Wales. Combined in this network are among others the Welsh, the Catalans, the Sweden Finns, Estonians, the Irish and Frisians. Around one half of a million Euros has been provisioned for the new network for three years - the project partners/regional languages will finance the necessary equity contribution. Until now, the European Bureau for Lesser used Languages (EBLUL) had received financial support from the EU-Commission.

"We are pleased that the EU-Commission is supporting the network. Through this financing we hope to strengthen the regional- and minority languages in Europe. The FUEN has above all put the small- and smallest languages in Europe in the centre of its interests. It is important to keep a focus on languages such as the Sorbian languages and Ladian or Frisian - these languages are endangered and with consideration for a European responsibility they must be helped. We hope that the new network will also take on the support of the small, endangered languages in Europe as one of its central tasks," emphasises the President of the Federal Union of European Nationalities, Hans Heinrich Hansen.

The FUEN has just recently demanded a sustainable language policy for the endangered small- and smallest languages in Europe during the last congress in Tallinn and had criticised the passivity of the EU-Commission in this area.

Links:
Resolution of the FUEN on language policy from the congress 2007 in Tallinn > 2007-08.
Welsh Language Board

Supported projects and networks within the framework of the Lifelong Learning Programme

Gratulation nach Wales - Europäisches Netzwerk erhält EU-Unterstützung

Die Europäische Union hat sich entschieden, im Rahmen ihres 2007 lancierten Förderprogramms "Lifelong Learning", ein neues Netzwerk der europäischen Regional- und Minderheitensprachen zu unterstützen. Auf Initiative des "Language Boards" aus Wales, ist ein solches neues Netzwerk gegründet worden. In dem Netzwerk haben sich unter anderem neben den Walisern, die Katalanen, die Schweden-Finnen, die Esten, die Iren und die Westfriesen zusammengetan. Rund eine halbe Million Euro ist dem neuen Netzwerk für drei Jahre in Aussicht gestellt worden - die Projektpartner / Regionalsprachen finanzieren die nötige Eigenbeteiligung. Bislang hatte das European Bureau for Lesser-used Languages (EBLUL) von der EU-Kommission finanzielle Unterstützung erhalten.

"Es freut uns, dass die EU-Kommission das Netzwerk in Europa unterstützt. Durch die Finanzierung erhoffen wir uns eine Stärkung der Regional- und Minderheitensprachen in Europa. Die FUEV hat vor allem die Kleinen- und die Kleinstsprachen in Europa in den Mittelpunkt ihres Interesses gestellt. Es gilt die Sprachen wie Sorbisch, Ladin oder Friesisch im Blick zu behalten - diese Sprachen sind bedroht und ihnen muss im Sinne einer gesamteuropäischen Verantwortung geholfen werden. Wir hoffen, dass das neue Netzwerk auch die Förderung der kleinen, bedrohten Sprachen in Europa als eine zentrale Aufgabe annimmt", unterstreicht der Präsident der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen, Hans Heinrich Hansen.

Die FUEV hatte während ihres letzten Kongress in Tallinn just eine nachhaltige Sprachpolitik zu Gunsten der bedrohten Klein- und Kleinstsprachen in Europa gefordert und die Passivität der EU-Kommission in diesem Bereich kritisiert.

Links:
Resolution der FUEV zur Sprachenpolitik vom Kongress 2007 in Tallinn > siehe Nr. 2007-08
Geförderte Projekte und Netzwerke im Rahmen des Lifelong Learning Programms.
Welsh Language Board


20070902

Cornishman Dave Buzza wins European Minority Marathon again
Over 2000 actIve  runners participated in the 4th European Minority Marathon  YOU!MM in Flensburg

The challenging course left its mark on everyone, the first ascent being after only 1000 metres and reached its climax concerning the difference in altitude between Harrislee and Niehuus – on everyone except one person: Dave Buzza. After the finish it was impossible to tell, whether last year’s winner from England had just come back from a brisk walk or if he had just finished a marathon in 2:32:24 hours.

The Cornishman Dave Buzza then sprinted the last few metres to the finishing line after an already quick race to then stop only a metre behind the line to meet the waiting photographers and journalists.

Almost no signs of exhaustion could be seen on the face of the 44 year old Buzza. He seemed as if he was asking himself „Ok and where shall I run to next?“. Yet he had just beaten his own record from the year before by three minutes and 41 seconds and he could win himself yet another title in his second year at the YOU!MM.

To put the other competition’s minds at rest: If you looked really close at Buzza you could see some sweat on his forehead. „It was a tough race, but it went really well“, Buzza said happily, „after one lap I thought that I was in front, but at 34 kilometres I realized that I wasn’t. So then I had to speed up a little.“ Buzza only realized after half the distance that Oleg Rantzow was in front of him. However, in the second half of the marathon, Buzza was able to overtake Rantzow. He is the first marathon runner in the YOU!MM to have repeated his victory and by so doing defend his title.

Flensburg Marathon YOU!MM mit vielen Rekorden
4. YOU!MM hatte Strecken-Premiere

(Flensburg) Am ersten Sonntag im September wurde traditionell der European Minority Marathon – YOU!MM in Flensburg und der Region Schleswig / Sønderjylland ausgetragen. Zum ersten Mal hatte das Europäische Parlament die Schirmherrschaft über dieses Sport-und Kulturfestival übernommen. Von 2.069 gemeldete Starter, von denen 1.902 tatsächlich auf die Strecke gingen, erreichten 1.863 das Ziel. „Alle drei Zahlen sind Rekord,“ sagte Ulrich Scholl, YOU!MM Koordinator, nach der Siegerehrung. „Der lange Atem der Organisatoren,“ die auf vielen Messen und Laufereignisse für den YOU!MM die Werbetrommel rührten, zahlte sich aus. Gewonnen hat Vorjahressieger David Buzza. Der Cornwaliser schaffte die Strecke in einer tollen Zeit von 2:32:24. Oleg Rantzow vom THW Kiel (02:38:43) belegte vor Paul Muluve vom LBV Phönix Lübeck (02:39:36) den zweiten Platz. Schnellste Frau war  Anke Tiedemann von der SG TSV Kronshagen / Kieler TB in 03:02:01 mit 3:02:01: Auf die nächsten Plätze kamen Verena Becker, SG TSV Kronshagen/Kieler TB in 03:15:10 sowie Gunda Nielsen TSV Glücksburg 09 in 03:20:21.

150 Staffeln mit jeweils fünf Läufern liefen die Strecke im Rahmen des semeco-company race. Norddeutsche Rundschau (02:45:07) siegte vor dem Nordfriesland Tageblatt (02:48:20) und dem Team der Stadtwerke Staffel 1 (02:49:09). Alle Zeiten:  siehe www.flensburg-marathon.de).

Insgesamt nahmen so viele Aktive teil wie noch nie. 580 Helferinnen und Helfer waren für die Versorgung, Sicherheit und Service dabei. „Ohne Freiwillige könnte auch diese Veranstaltung gar nicht durchgeführt werden“, sagte Scholl, der darüber hinaus die Kreativität der Helferinnen und Helfer lobte. Die Kulisse war beeindruckend. Tausende Zuschauer jubelten entlang der Strecke, vor allem an der Flensburger Hafenpromenade, auf dem Harrisleer Marktplatz und im Ortsteil Niehuus standen sie dicht an dicht. Flensburg, Padborg und Harrislee zeigten sich als erstklassige Gastgeber.

Im Begleitprogramm präsentierten sich verschiedene Minderheitenorganisationen. Das Jazzkonzert mit den „Sultans of Swing“, auf Einladung von Sydslesvigsk Foreining, sorgte am Freitagabend für einen erholsamen Ausklang nach der round-table conference, die sich mit dem „Grundrecht auf Bildung“ für nationale Minderheiten in Europa beschäftigte. Viele Minderheitenvertreter  nutzen den persönlichen Austausch und gaben teilweise ihre sportliche Visitenkarte ab. Günther Rautz, Generalsekretär der Minority Daylies Associaction aus Bozen war ebenso mit von der Partie wie FUEN-Generalsekretär Frank Nickelsen und dessen Assistentin Mareike Watolla.  „Die Idee der Minority Meetings greift allmählich,“ zeigte sich Scholl zufrieden. Eine Woche lang hielten sich darüber hinaus zehn Journalistinnen und Journalisten aus dem europäischen Ausland in der Region Schleswig / Sønderjylland auf, um sich intensiver mit den Strukturen und der Kompetenz dieses Teils von Europa auseinanderzusetzen.

Es war auch ein Marathon der Premieren: Der vierte Marathon in Flensburg wartete mit einer Reihe von Premieren auf: so wurde erstmals ein Halbmarathonkurs als Strecke gewählt, der für die Marathonwertung zweimal durchlaufen werden musste. „Das war eine erhebliche Erleichterung für Taxis, Busfahrer und alle, die in Flensburg mit dem Auto unterwegs waren,“ bilanzierte Scholl. Viele Läufer nahmen die halbe Marathondistanz als willkommenen Anlass, ihre Fitness unter Beweis zu stellen oder sich für den Berlin Marathon vorzubereiten. Von 443 gemeldeten Läufern starteten 399, von denen bis auf fünf alle das Ziel erreichten. Kernstück aller Aktivitäten war neben der Laufstrecke das Veranstaltungszentrum „Alte Post“, „ein Juwel für uns“, wie Scholl das tolle Ensemble mitten in der Stadt, nahe dem Start-Ziel-Bereich, lobte. Über zwei Etagen erstreckte sich für sieben Tage das Hauptquartier des YOU!MM, in dem die Startnummernausgabe ebenso untergebracht war, wie das Pressezentrum, die Nach-Ziel-Versorgung samt Massage-Center und der Ehrengastbereich.

Der Präsident der Federal Union of European Nationalities, Hans-Heinrich Hansen, Angelika Beer, Mitglied des Europäischen Parlaments, der Bundestagsabgeordnete Dr.Wolfgang Wodarg und Flensburgs Stadtpräsident Hans Hermann Laturnus gehörten neben den Vertretern der Sponsoren zu den Ehrengästen des YOU!MM und überreichten Pokale und Prämien.

Der sportliche Ehrengast kam aus Tokyo: Masatoshi Nakamura, Jahrgang 1952, mit Startnummer 1952 und seinem dort auf japanisch aufgedrucktem Namen, erhielt aufgrund der weitesten Anreise ein komplettes Willkommenspaket mit Bahnanreise aus Hamburg und Aufenthalt in Flensburg schönstem Hotel, dem Vitalhotel „Alter Meierhof“.

20070824

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave und Folketingsmitglied Frode Sørensen eröffnen
FUEV-Konferenz zu Bildungsfragen der Minderheiten in Flensburg
Bis zu 70 Minderheitenvertreter/Innen und Gäste aus 18 verschiedenen Ländern Europas erwartet

Conference on minorities' educational questions in Flensburg

Bis zu 70 Minderheitenvertreter/Innen und Gäste aus 18 verschiedenen Ländern Europas erwartet

In Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN), Friisk Foriining und Sydslesvigsk Forening (SSF) veranstaltet die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) am Freitag, d. 31/08/2007, um 14 Uhr im Flensborghus, eine Round-Table-Konferenz zum Thema Bildung.  Dabei stehen die Herausforderungen der Bildung für die autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa im Mittelpunkt und werden anhand der Situation der deutschen Nordschleswiger, der dänischen Südschleswiger, der Friesen und Sorben analysiert und diskutiert.

Bis zu 70 Minderheitenvertreter/Innen und Gäste aus 18 verschiedenen Ländern Europas haben bereits ihre Teilnahme zugesagt und für interessiert Gäste ist die Veranstaltung öffentlich. Die Round Table Diskussion greift zurück auf das Grundrecht auf Bildung, das während des jüngsten FUEV-Kongresses in Tallinn verabschiedet wurde. 

Die Ministerin für Bildung und Frauen und stellvertretende Ministerpräsidentin aus Schleswig-Holstein Ute Erdsiek-Rave und der Folketingsabgeordnete und ehemalige Minister Frode Sørensen (beide Sozialdemokraten) sprechen ein Grußwort und nehmen an der Konferenz teil. 

»Bildung ist die zentrale Herausforderung für die Minderheiten in Europa. Viele Fragen, die die Bildung betreffen, sind für alle Minderheiten in Europa gleich und wir können als FUEV ein Werkzeug vermitteln und Hilfestellung leisten, wie diese Herausforderung der Bildung gelöst werden können. Wir haben dabei jedoch kein Patentrezept und die Minderheiten müssen jeweils eigene Lösungen erarbeiten«, erklärt FUEV-Vizepräsident Heinrich Schultz. 

Die FUEV hat eine Charta der autochthonen, nationalen Minderheiten Europas verabschiedet, in der 13 Grundrechte der Minderheiten definiert sind; in jedem Jahr wir ein Grundrecht analysiert und „qualifiziert". Das Grundrecht auf Bildung wurde vom FUEV-Vizepräsidenten Heinrich Schultz und der Sorbin Judith Walde erarbeitet.

Die Round-Table-Diskussion ist Teil des Begleitprogramms des 4ten European Minority Marathon YOU!MM am 02/09/2007 in Flensburg.

Die Konferenz besteht aus Vorträgen zur europäischen Perspektive zum Themas Bildung sowie einer Diskussionsrunde an der Olaf Runz Vertreter des dänischen Schulvereins, Skoleforeningen, Claus Diedrichsen, Schulrat des Deutschen Schul- und Sprachvereins, Ingwer Nomensen, Friesenratsvorsitzender und Jan Nuck, Vorsitzender der Domowina, dem Dachverband der Lausitzer Sorben, teilnehmen. Die Konferenz wird vom FUEV-Beauftragten Jan Diedrichsen moderiert. 

Weitere Einzelheiten zur Konferenz sind auf nachfolgender Seite erhältlich:
www.fuen.org/pages/deutsch/d_11_2002.html

Conference on minorities' educational questions in Flensburg

The four minorities in Germany and the German minority in Denmark are, together with the Federal Union of European Nationalities (FUEN), arranging a Round-Table-Conference with the main topic education in Flensborghus in Flensburg on the coming Friday at 2 pm. The challenges of education for autochthonous, national minorities in Europe will be central and they will be analysed and discussed on the basis of the situation of the Germans from Nordschleswig, the Danes from Südschleswig, the Frisians and the Sorbs.

The Minister of Education and Women and Deputy Premier of Schleswig-Holstein, Ute Erdsieck-Rave, and member of Parliament (Folketinget) and former Minister, Frode Sørensen, will convey their greetings and also take part in the conference.

70 guests from different minorities in Europe have already announced their participation and the event is open to the public. The Round-Table-Discussion draws on the Fundamental Right to Education, which was passed during the latest FUEN-Congress in Tallinn.

"Education is the main challenge for minorities in Europe. Many questions, which concern education, are the same for all minorities in Europe and we as FUEN are able to convey a tool and are able to assist in finding a solution to these challenges of education. But we are not in possession of a patent remedy and the minorities have to find their own respective solutions," the FUEN-Vice-president, Heinrich Schultz, explains.

The FUEN has passed a Charter of the autochthonous, national minorities in Europe in which 13 fundamental rights are defined; every year one fundamental right is analysed and "qualified". The Fundamental Right to Education was aquired/compiled/developed by the FUEN-Vice-president, Heinrich Schultz, and the Sorb, Judith Walde.

The Round-Table-Discussion is part of the accompanying program of this years Minority Marathon YOU!MM in Flensburg.

Further details available at
www.fuen.org/pages/english/e_11_2002.html
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20070824

Study Visit of Midas Journalists in the German Danish Border Region

Journalists working for Midas Newspapers are going to visit Schleswig-Holstein and Syddanmark from 27 August - 2 September 2007. The Study Visit Programme is organized by the European Association of Daily Newspapers in Minority and Regional Languages (Midas), based at Eurac in Bolzano/Bozen (South Tyrol).

After Study Visits to the Basque Country, Catalonia, South Tyrol and Finland, Midas is launching the new Study Visit Programme 2007. The programme seeks to provide opportunities for journalists of Midas member newspapers and journalists from the majority/mainstream press to develop knowledge in editorial work maximizing their experience through the exchange of information. The study visit is dedicated to report on minority protection and cultural diversity issues within the context of the European Integration process.

The weekly programme integrates fieldtrips, classroom and editorial training. The journalists are assigned to get knowledge of the work in Danish and German editorial departments of the local newspapers “Flensborg Avis” and “Der Nordschleswiger”. In addition to this editorial training, the journalists attend seminars on the situation of the Frisian, German and Danish language groups in the region, and the historical dimension of the German Danish Border Region in a national and European context. Midas and the host-newspapers also organize meetings and interviews to become more familiar with the economical, cultural and political situation of the 3 language groups in the border region. The journalists are coming from 8 different countries, namely Slovakia, Romania, Georgia, Italy, Germany, Finland, Lithuania and Spain.

For more information, please contact:
Günther Rautz, grautz@eurac.edu, +39-0471-055210
http://www.midas-press.org/Study-Visit-Programme.htm

20070808

Turkish Broadcasting is prohibited in Greece  

New licence law that was published in the official gazette brings serious limitations to radio stations broadcasting in Turkish. New law that was approved by Greek President Karolas Papoulias was published in the official gazette on 5th July affects local and Turkish radio stations. New law brings conditions such as; • Radio station must provide collateral of 60-100 thousand Euro, which is very difficult condition to be satisfied by the low budget minority radio stations in Western Thrace, • Radio station must broadcast for 24 hours and employ 6 full time personnel, • The most interesting component of the law is that Greek is the first and the dominant language. Accordingly, except music programms, speaking language will be Greek. International institutions such as International Press Institute (IPI) and South East Europe Media Organization (SEEMO) sent a protest letter to Greek President Karolas Papoulias and Parliamentary Spokesman Anna Benaki-Psaroudathe. In the letter, it was underlined that new law meant prohibitions for minority radio stations and requested the officials to take the necessary steps to prevent the law come into force.

Federal Union of European Nationalities (FUEN) censured Greek government and expressed that right of the minorities to broadcast in their mother languages should be respected. Western Thrace Turkish Minority Members will be seriously affected by the impacts of the new law Statement of Minority Deputy I˙lhan Ahmet caused grief among minority members. I˙lhan Ahmet stated that the law prepared by his Party should not cause concerns while some offers would be discussed at the Parliament and the condition of employing 6 full time personnel would be converted to part-time personnel. However, Ahmet did not touch upon the most critical condition of dominant broadcast lan-guage and he only stated that Turkish would not be prohibited.

Halit Habipog˘lu,chairman of Federation of Western Thrace Turks in Europe (ABTTF), stated that the new law paved the way to ban Turkish broadcasting on the back of accepting Greek as the dominant language. Habipog˘lu said that the new law was very dangerous and aimed to destroy the basic right of broadcasting in mother language and right to information.

Habipog˘lu underlined that the new law should be abolished promptly, expressing ABTTF intention to initiate protest actions throughout Europe. Meanwhile, Greek Government has not made any official statement yet. Radio employees are waiting in a highly concerned mood due to the new law. Greek Government is expected to make official statement in the coming weeks.

ABTTF Johannisstrasse 50, 58452 Witten / Germany, +49.2302.913291, info@abttf.org www.abttf.org

20070808

Minority Associations with ‚minority’ word are being prohibited in Western Thrace  

In Western Greece, as the prohibitons to establish foundations continue, new prohibitions come to scene. Recently, Iskece (Xanthi) Administrative Court did not permit the establishment of “Minority Civil Society Solidarity Association” as the name carries ‘minority’. The application of “Minority Civil Society Solidarity Association” which was established by the Turkish Minority in I˙skeçe (Xanthi) was rejected by the Administrative Court by the decision numbered 293/2007 on the legal ground that it is not clear whether the ‘minority’ word in the name of the association defines religious minority or ethnic Turkish minority and thus that ambiguity constitutes risk for the public order. Furthermore, in the statement, it was underlined that the state had the right to protect its own security and thus the foundations that constitute risk for the security of the nation can be prohibited in that sense. The Court also stated that the minority group in Western Thrace was defined ‘Muslim Minority’ both in Turkey and Greece under the framework of Lausanne Treaty. However, the fact that Western Thrace Minority was clearly defined as ‘minority’ in the Lausanne Treaty and has the right to establish foundations under ‘minority’ definions was absolutely ignored. As might be recalled, Greek authorities prohibited the establishment of Meric Minority Youth Association on the back of same reasoning, yet permitting the establishment of Iskece (Xanthi) Pomak Culture Association. That harmed the credibility of the authorities seriously. Iskece (Xanthi) Administrative Court made a conflicting action by permitting the Pomak Culture Association. That unfairness should be brought up to European Agenda That last event which is the most recent example of the anti-democratic implementations was seriously criticized. Halit Habipog˘lu, chairman of Federation of Western Thrace Turks in Europea, made a press release. Habipog˘lu stated that Greece fell short of democracy day by day, prohibiting Associations with Turkish word in it and now minority names are also banned. Habipog˘lu underlined that those implementations were completely aganist democracy and freedom of association. Habipog˘lu said that that unfair decision of the Court should be brought up to European agenda. He also added that every legal way should be abused to establish the association in Greece.

ABTTF Johannisstrasse 50, 58452 Witten / Germany, +49.2302.913291, info@abttf.org www.abttf.org

20070807

Belarussian government must pay attention to the Roma minority!
August 2nd, 2007 by Olia Yatskevich
Posted by Nikolai Kalinin (Belarus)

According to last census in Belarus the total amount of Roma population is approximately 11 thousands people.At the same time opinion of Roma NGO’s roughly estimates that the total Roma population is nearby 60 thousands. Of course it is too much ?! But it is unreasonable to dispute who is right and who is wrong but frankly speaking official number is very deceptive and unaccurate.

Low percentage of educated people are characteristic of all Roma population and it doesn’t matter what country is it. Unfortunately we must recognize that in Belarus education is unpopular and Roma people who completely illiterate or can just put their signature – still existing and widely spread. I know just 2 people within Roma minority in Belarus, who continues to study at university (information on 2007) but it’s not fact that this people will finished their study successfully. Usually, Roma girls just begin to receive higher education but after 1-2 years they get marred and certainly their learning comes to nothing. More then 80% of the Romani youth don’t finish secondary school. In school Roma kids are exposed to discrimination and intolerant relations from other non-Romani kids and from teachers as well .

Mostly discrimination in secondary schools is the crucial reason why Roma kids decide to stop studies in school. Education curriculum which is prepared and approved by Ministry of education is not relevant for kids from national and religious minorities. This program does not take into account specifics of national and religion traditions.

To enumerate problems is simply wasting time. We will try to look at roots of it. All this based on childhood. From secondary schools we can estimate that Roma children who are very talent pupils but due to inconvenient circumstance all good intentions are doomed to failure. Roma people in Belarus don’t attend the children nurseries and pre-school institutions. Among the family, in everyday conversation, Roma speak Romani language.

But official language in schools is Russian. Roma kinds are accustomed to speak in native (in Romani ) language but when Roma kids are in school all subjects taught in Russian. This is an explanation what aggravates the learning progress. I don’t want to say that Roma kids are not able to learn Russian but if these skills are not adequate to compete with other non-Romani kids. When Roma schoolchildren do exercises in the Russian literature, they tell poems by heart, and automatically their speech includes some Roma words. I was told by the Romani chidren about such an experience. Some teachers tell parents to stop to talk to their kids in Romanes for some months and it resulted in some progress. Their linguistic interference was partially solved and they began to learn better. Unfortunately there is very few such concerned teachers. This linguistic problem is a root of future situation, when Roma kids lag behind in study. Simply they are not  able to compete with Belarusian kids and problems increasing like avalanche. Of course, pedagogical stuff must take into account these findings.

Other course, in Belarusian schools there is no program how to build on a tolerant society. From childhood people must know that we all are equal, schools must help society to destroy biased attitude in society. It seems to me, that now is a relevant time to include in school program special subject - on inclusion and diversity.

We cannot break prejudice against Roma when somebody is 40 years old but its so simply to explain to kids, to schoolchildren, that Jesus saves all of us, and He didn’t make any difference between nations.

From my point of view this can be conducted by Christian vocational schools. As a result, we can bring up the tolerant society.

Roma people encounter with clear cases of discrimination when they want to receive higher education. Due to biased attitude relations, some chairs of the reception boards in universities refuse to accept applications at the first stage, before examinations. What to do? We can accept experience of our close neighbours, when in some Eastern European countries exist special programs for integration of Roma people, dedicated to education.

At first the Belarusian government must pay attention to the Roma minority and start to work. So far, Roma activists knocking on closed doors. People need to be honest, and start to respect Romani rights.

20070726

FUEV-Präsident mahnt finanzielle Planungssicherheit für die Sorben an

Der Präsident der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV), Hans Heinrich Hansen, hat auf Einladung der Domowina, des Dachverbandes der Sorben in Deutschland, am VII Internationalen Folklorefestival in der Lausitz teilgenommen.

Das Festival, an dem 8 Folkloregruppen aus den verschiedensten Ecken der Welt und einheimische Gruppen teilnahmen, genießt europaweit ein sehr hohes Ansehen und ist ein kultureller Höhepunkt in Sachsen, der jedes zweite Jahr veranstaltet wird.

Es steht unter Schirmherrschaft von Sachsens Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt, der selbst das Final-Programm am Sonntag ankündigte.

Nicht weniger als 15.000 Besucher nahmen in der vergangenen Woche an den vielfältigen Veranstaltungen im Rahmen des Festivals teil.

Der FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen sprach zum Festempfang in Crostwitz ein Grußwort im Namen des europäischen Minderheitendachverbandes FUEV, der 84 autochthone, nationale Minderheiten in über 30 europäischen Ländern vertritt.

Hans Heinrich Hansen nutzte gemeinsam mit dem FUEV/JEV-Beauftragen Jan Diedrichsen den Besuch in der Lausitz, um Gespräche mit Vertretern der Sorben zu führen. Unter anderem fand ein Treffen mit dem Domowina-Vorsitzenden Jan Nuck und dem Domowina-Geschäftsführer Bernhard Ziesch statt.

Ein Thema der Beratungen war die angespannte Haushaltslage der Stiftung für das sorbische Volk. Die Sorben haben in den vergangenen 10 Jahren insgesamt 6,75 Millionen Euro Finanzkürzungen ohne Beachtung der Inflationsrate und der Tarifsteigerungen hinnehmen müssen. Weitere Kürzungen seien nicht mehr abzufangen, erklärten die Sorben-Vertreter und verwiesen auf die angekündigte erneute Finanzkürzung von 600.000 für das kommende Haushaltsjahr. "Sollte diese Kürzung in die Tat umgesetzt werden, ist die Existenz sorbischer Institutionen akut gefährdet", erklärte der Vorsitzende der Domowina Jan Nuck den europäischen Gästen.

"Es ist nicht hinnehmbar, dass der sorbische Dachverband in regelmäßiger Wiederkehr immer vor neue Kürzungsforderungen durch die deutschen Geldgeber gestellt wird. Eine jede Organisation braucht mittel- und langfristige Planungssicherheit, diese ist bei den Sorben derzeit nicht gegeben. Das kritisieren wir von Seiten der FUEV und fordern die Geldgeber von Bund und Ländern dazu auf, gemeinsam mit den Vertretern der Sorben im Dialog eine tragbare und langfristige Finanzierungsabsprache zu erarbeiten", erklärte Hans Heinrich Hansen im Anschluss an das Treffen mit den Domowina-Vertretern. Der Präsident der FUEV unterstrich die besondere Bedeutung der Sorben für die gesamte Lausitz und den großen Mehrwert, den die Sorben nicht nur für das kulturelle Angebot der Lausitz sondern auch als "Botschafter der gesamten Bundesrepublik" ausmachen.

"Es muss weiter das erklärte Ziel der Bundesländer Sachsen und Brandenburgs gemeinsam mit der Bundesregierung sein, sich für den Erhalt und die Förderung der Sorben einzusetzen - und dafür ist eine ausreichende finanzielle Förderung von Nöten", unterstrich Hansen.

Hansen hob die aktive Rolle der Domowina in der Weiterentwicklung der FUEV zu einem schlagkräftigen Vertreter der Interessen der Minderheiten auf europäischer Ebene hervor. "In unseren Bestrebungen, in Europa mehr an Gewicht zu gewinnen, haben sich die Sorben stark gemacht und sind ein wichtiger Partner für uns. Als FUEV ist es uns wichtig, auch unseren Partner aktiv zu unterstützen, wenn dieser Unterstützung braucht und wir werden der Domowina und den Sorben in den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gerne behilflich sein", unterstrich Hans Heinrich Hansen.

20070723

VII. Internationales Folklorefestival „Łužica 2007“ (Lausitz 2007) begeisterte die Besucher

Mit einem begeisternden Finale, an dem auch Ministerpräsident Georg Milbradt als Schirmherr des Festivals teilnahm, ging heute Abend (22/07/2007) in Crostwitz (Kreis Kamenz) das viertägige VII. Internationale Folklorefestival erfolgreich zu Ende. Ca. 14500 Besucher erlebten an vier Tagen die Aufführungen der 28 Ensembles, überwiegend aus der zweisprachigen Lausitz. Acht Ensembles kamen aus dem Ausland: aus Bulgarien, der Tschechischen Republik, Indonesien, Mexiko, Polen (zwei Ensembles), Russland und Spanien. Die rund 650 Mitwirkenden zeigten ihre Programme in Bautzen, Drachhausen (Niederlausitz) und Crostwitz.

Die Auftaktveranstaltung fand am Donnerstag in Bautzen statt. Am Freitag waren die Ensembles - in der Geschichte des Festivals erstmals - in der Niederlausitz zu Gast; am Samstag und Sonntag wurde in Crostwitz gefeiert. Marko Kowar, Leiter des Vorbereitungskomitees, hob vor allem die wunderbar geschmückten Höfe hervor, wo allein am Sonnabend ca. 6500 Besucher die Programme aller Mitwirkenden sahen. Rechtsträger des Festivals, das seit 1995 aller zwei Jahre stattfindet, ist die Domowina – Bund Lausitzer Sorben e.V., die es gemeinsam mit der Stiftung für das sorbische Volk, der Gemeinde Crostwitz, der Sorbischen Volkstanzgruppe Schmerlitz e.V. und dem Sorbischen Folkloreensemble Höflein e.V. ausrichtet. Rund 400 ehrenamtliche Helfer organisierten das anspruchsvolle Fest, das in diesem Jahr einen Besucherrekord verzeichnete. „Ihnen gilt unser herzlicher Dank. Sie haben mit viel Engagement dafür gesorgt, dass dieses Festival stattfinden konnte und für Besucher und Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde“,sagte Domowina-Vorsitzender Jan Nuck heute in Crostwitz.

20070723

The New High Commissioner on National Minorities
Neuer Hoher Kommissar für Nationale Minderheiten
The Organization for Security and Co-operation in Europe appointed Ambassador Knut Vollebaek, a former Foreign Minister of Norway, as OSCE High Commissioner on National Minorities.
Read more about the new High Commissioner

20070723
The European Minorities and the difficult relations with the European Union
Some remarks after the EU-summit in Brussels - a comment from Jan Diedrichsen

Die Europäischen Minderheiten und die schwierigen Beziehungen
mit der Europäischen Union.
Anmerkungen im Anschluss an den jüngsten EU-Gipfel in Brüssel - ein Kommentar von Jan Diedrichsen

20070723

Der Verwaltungsrat der Grundrechteagentur tritt in Wien zusammen
New Management Board for Fundamental Rights Agency

Der Verwaltungsrat der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat am 12. und 13. Juli seine erste Sitzung in Wien abgehalten. Der neu ernannte Verwaltungsrat wählte Anastasia Crickley zu seiner Vorsitzenden und Hannes Tretter zu seinem
stellvertretenden Vorsitzenden.
Lesen sie mehr über die Grundrechteagentur.

20070723

New media law in Greece - transmission language must be Greek
Neues Mediengesetz in Griechenland - Übertragungen in Griechisch

The International Press Institute (IPI), a global press freedom organisation representing editors, publishers and leading journalists in over 110 countries, together with its affiliate organisation the South East Europe Media Organisation (SEEMO), is deeply concerned at a proposed draft media law containing provisions damaging to press freedom in Greece.
Read more about the situation in Greece

20070712

The Turkish Minority of Western Thrace / Greece
feels quite sorry about the interpellation of 33 PASOK MPs
the Consultative Committee of Turkish Minority of Western Thrace, held its meeting on 9th of July 2007

Regarding this meeting, it should be noted that:

1.  The relations between Turkey and the Minority are determined by the 1923 Lausanne Treaty. The protection of rights of our Minority by the guarantor state, Turkey, and the bonds of our Minority with Turkey in ethnic, religious and cultural terms is quite normal.

2.  The Minority possesses an ethnic Turkish and a Muslim culture.

3.  While the visits of Istanbul by the ex and today’s Prime Ministers, Ministers, MPs, politicians and especially the clergymen and the businessmen of Greece are accepted to be quite normal, it is out of logic that the Western Thrace visits of the Turkish nationals are perceived as a threat to Greece.  

4.  While these 33 MPs are accepting the purchase of Turkish banks by the Greek ones, they are rejecting the opening of a branch of a Turkish bank in Greece. Such a mentality is not understandable.  

5.  For years, we have been observing the efforts of trying to create an artificial ethnic identity in Western Thrace by these MPs and others in line with this mentality. But, it should be taken into account that their denial of the ethnic Turkish identity is unacceptable.

6.  The aforementioned MPs are well known for their chauvinistic ideas. However, the ones rooted in Thrace region (Panagiotis Sguridis, Yorgos Dolios, Apostolos Fotiadis) should not have any suspicion on the fact that when they go to their electorates they will find conscious Turkish voters who are aware of the recent developments.    

7.  The Minority has always supported the friendship between Turkey and Greece. The members of the Minority want to live freely with its ethnic and religious identity as well as citizens of Greece having the same rights with the majority Greeks. The attitude of these MPs by which they try to depict this willingness of the Minority, as if it is against the national interest of Greece, is clearly rejected.

The Turkish Minority of Western Thrace feels quite sorry about this interpellation of the 33 PASOK MPs, including the ones whose names are given above, submitted to the Greek Parliament. The Consultative Committee of Turkish Minority of Western Thrace accepts with a deep sorrow and severely condemns this and such kind of biased and racist attitudes.

20070711

Lars Løkke Rasmussen protector of Minority Marathon

„We are very pleased, as the Danish minister of the interior and –health department, Lars Løkke Rasmussen, has informed us, that he would like to accept the protectorate of the Minority Marathon „YOU!MM“ in Flensburg,“ says the leader of the sekretariat of the German minority in Copenhagen and common representative of the FUEN and YEN, Jan Diedrichsen. Løkke Rasmussen will be sharing the protectorate with the newly elected president of the European Parliament, Hans Gert Pöttering (EVP/ CDU). The Marathon will take place on 2 September in Flensburg and 2500 runners are expected on the front of the fjord. 

With this achievement both minorities in the border region – Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) and Sydslesvigsk Forening (SSF) – in cooperation with the Federal Union of European Nationalities (FUEN) have once more succeeded in attaining high profile protectors for the sports event. In the anniversary year of the Bonn-Copenhagen Charters 2006 the two government leaders, Gerhard Schröder (SPD), Germany, and Anders Fogh Rasmussen (Venstre), Denmark, shared the protectorate.

The marathon in Flensburg will be taking place for the fourth time and is arranged as a cooperation between the City of Flensburg, the minorities in the border region and the FUEN. The border-crossing sports event with the big media response is aimed to emphasise the special situation of the European autochthonous minorities. Several events are planned in this connection. Among other things the minorities in the border region are arranging a seminar on the theme of education and the particular demands in this area on the European autochthonous national minorities in cooperation with the European parent organisation FUEN. The conference will be thematically based on the educational guidelines of the FUEN, which were recently passed at the annual congress in Tallinn.  

Furthermore, the FUEN-Board will convene at a board meeting during the marathon.

20070705

Ministerpräsident Carstensen: Meilenstein in der Presselandschaft:
Zeitungen in Schleswig-Holstein und Dänemark kooperieren:

KIEL. Als ein außergewöhnliches Medienprojekt hat Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die Kooperationen der Zeitungen "Der Nordschleswiger", "Flensborg Avis" und der Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z) bezeichnet. Sie wollen ab 2008 Schleswig-Holstein und die Region Süddänemark journalistisch präsentieren und so für eine grenzenlose Kommunikation sorgen. "Die Kooperation zwischen dem größten schleswig-holsteinischen Zeitungsverlag und den Zeitungen der deutschen und dänischen Minderheit ist ein Meilenstein in der Presselandschaft der Region ", sagte Carstensen heute (5. Juli) bei der Präsentation des Projektes in Kiel.

Die Zusammenarbeit mit Süddänemark und die Förderung der Grenzregion seien zentrale Anliegen der Landesregierung, so der Ministerpräsident. "Die Zeitungen tragen dazu bei, Verständnis über Grenzen hinweg sowie Kenntnisse über die wirtschaftliche, kulturelle und touristische Vielfalt in der Region zu vermitteln", sagte Carstensen. Beim Ausbau der deutsch-dänischen Kooperation seien die Medien ein unverzichtbarer Partner.

2008 werden die drei Tageszeitungen an jedem Sonnabend eine Sonderseite veröffentlichen, die sich mit den politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekten des Grenzlandes befasst. Die unterschiedlichen Sozialsysteme werden ebenso dargestellt wie die deutschen und dänischen Schulen oder das Vereinsleben auf beiden Seiten der Grenze. Grenzpendler werden vorgestellt, junge Familien aus beiden Ländern und Existenzgründer. Die Lebensgewohnheiten von Deutschen und Dänen werden in Reportagen beleuchtet, Freizeitverhalten und die junge Szene aufgegriffen. Darüber hinaus wird die 52-teilige Serie die kulturelle Vielfalt im Grenzland, die Gastronomie und Architektur oder die Hochschullandschaft beleuchten. Die Seiten erscheinen je nach Zeitungstitel in deutscher oder dänischer Sprache. Alle Serienfolgen werden zweisprachig ins Internet gestellt. Auf einem Online-Forum können sich die Leser austauschen.

Die drei Chefredakteure, Stephan Richter (sh:z), Siegfried Matlok (Der Nordschleswiger) und Bjarne Lønborg (Flensborg Avis) wollen mit der Serie ein Zeichen setzen. "Diese Kooperation überschreitet Mediengrenzen. Die Kommunikation in der Region und das Verständnis der Menschen untereinander werden dadurch weiter vertieft", sagten die Zeitungsmacher, die das Projekt heute in Kiel dem Ministerpräsidenten vorstellten.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Christian Hauck, Rüdiger Ewald
Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel |Telefon 0431 988-1704 |Telefax 0431 988-1977
landesregierung@schleswig-holstein.de Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.landesregierung.schleswig-holstein.de

20070705

European Minority Marathon in Flensburg is under the Patronage of the EU Parliament

(Flensburg) In the fourth year of its existence the European Minority Marathon (YOU!MM) has won the patronage of another prominent organisation. In his letter to the organising committee the President of the European Parliament, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, wrote that  the YOU!MM`s objective deserved the patronage of the European Parliament due to its combination of sporting and cultural events and its commitment to a peaceful coexistence of minorities and majorities within Europe. Prof. Dr. Pöttering also described the special relation of the European Parliament to the dialogue of cultures and the protection of national minority groups in majority societies and hoped for a broadening of this process with the help of the Minority Marathon.

The European Minority Marathon starts in Flensburg on 2nd September 2007 for the fourth time. Its track leads partly through the neighbouring Kingdom of Denmark as there exists a special political relationship to its southern national territory caused by the fact that a German minority lives there. On this occasion the Danish Minister of State, Anders Fogh Rasmussen together with the German Chancellor at that time, Gerhard Schröder, had taken on the patronage over the YOU!MM in 2005.

This year, due to the inclusion of the half marathon, 2500 sportsmen and women are expected to take part in the marathon in Flensburg, the place of the general office of the Federal Union of European Nationalities. The titleholder of the male athletes is David Buzza from Cornwall (2:36:04), the German Verena Becker (3:11:11) is the defending champion of the female athletes. Apart from the individual athletes there will also be relay teams consisting of five runners. Last year a first participation record was achieved when 160 relay teams took part in the marathon. In the discipline of in-line skating the participants can also choose between the full and the half marathon. All runners, no matter whether from minority organisations or not, are invited to register online at www.flensburgmarathon.de by 18th August 2007.

For further information and inquiries please contact: Ulrich Scholl, press spokesman +49 177 6060117

Weitere Pressemitteilungen von Januar - Juni 2007